Kennenlernen an der JGS - auch im SFN

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KennenlernenAuf die Jacob-Grimm-Schule als Oberstufengymnasium kommen Schülerinnen und Schüler aus vielen verschiedenen Schulen. Daher steht zu Beginn der Einführungsphase zunächst einmal ein Kennenlernen der zukünftigen Leistungskurse. Ob bei einer Stadtrallye in Göttingen oder beim Kanufahren in Stammen – überall ging es darum, die neue Klasse bei gemeinsamen Aktivitäten kennenzulernen.

Manchmal können interessante Ziele auch sehr nah liegen: Der Physikorientierungskurs verbrachte drei Tage im Schülerforschungszentrum Nordhessen (SFN) zusammen mit ihrem Lehrer Guido Eckhardt und zwei Paten aus der Qualifikationsphase eins. Das Programm war vielfältig: Neben einer Führung durch das SFN wurden die Arbeitsmöglichkeiten dort vorgestellt. Da konnte Guido Eckhardt aus eigener Erfahrung berichten, denn er ist seit vielen Jahren engagiertes Mitglied im Betreuer-Team des SFN.

Kennenlernen 2Im Einstein-Labor lernten die Jugendlichen die Grundidee der speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie kennen, fuhren mit einem Fahrrad mit fast Lichtgeschwindigkeit durch Tübingen und konnten sich von einem Schwarzen Loch auffressen lassen. Bernd Holstein stellte die Sternwarte auf dem SFN vor. Das Wetter spielte mit und so konnten alle in der Nacht Mond, Planeten und Sterne beobachten. Nach einer kurzen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück wurde dann bei strahlend blauem Himmel die Sonne beobachtet: Im Weißlicht konnten Sonnenflecken, im Wasserstofflicht mit einem Spezialfilter Gasverdichtungen am Sonnenrand und im Kalziumfernrohr das Strömungsmuster der Sonne erkundet werden.

Kennenlernen3Auch das „Supermikroskop“ des SFN, der Zeiss-Axiomat, wurde vorgestellt und zeigte erstaunliche Farbbilder von Gesteinsproben im UV-Licht, genauso wurde das Elektronenmikroskop „unter die Lupe“ genommen. Der Leiter des SFN, KP Haupt, erläuterte anschließend den Gästen der JGS die Erkenntnisse der modernen Astrophysik und Kosmologie. Ein Grillabend und gemeinsames Pizza-Backen rundeten die drei Erkundungstage ab. Das SFN steht jederzeit für eigene Forschungsprojekte und außergewöhnliche Aktionen offen.

Fotos: SFN