Applaus für deutsch-polnischen Theaterabend

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Haare"Worte, Worte, Worte" ist der Titel des diesjährigen deutsch-polnischen Theaterprojekts der Jacob-Grimm-Schule und deren Partnerschule in Poznan. Die Ergebnisse des ersten Workshops, der in der Evangelischen Akademie in Hofgeismar durchgeführt wurde, präsentierten die JGS-Schüler und ihre polnischen Gäste Anfang März im Dock4. Im Juni wird das Projekt in Poznan fortgeführt. Lesen Sie hier den HNA-Artikel zur Aufführung:

Alles drehte sich rund um Worte

57 Schüler gestalteten einen anspruchsvollen deutsch-polnischen Theaterabend im Dock 4

VON BETTINA WIENECKE

KASSEL. Riesigen Applaus gab es am Donnerstagabend im gut besuchten Deck 1 des Kulturhauses Dock 4. „Worte, Worte, Worte“ lautete der Titel des Theaterprojekts (angelehnt an ein Hamlet-Zitat), das 57 Schüler der Kasseler Jacob-Grimm-Schule und des 1. Liceums in Poznan (Polen) präsentierten. Als Beitrag zur europäischen Integration fördert die Kulturfabrik Salzmann seit 16 Jahren den internationalen Kulturaustausch im Rahmen der Deutsch-Polnischen Regionalpartnerschaft von Hessen und der Region Wielkopolska. In Workshops in der Evangelischen Akademie in Hofgeismar erarbeiteten die Schüler mit den Lehrern Ede Müller, Simon Aulepp und Jörg Gessner (Jacob-Grimm-Schule) und ihren polnischen Kolleginnen Wiesia Wójcik und Magda Marcinkowska Elemente der Musik, des Theaters und des Tanzes (Dolmetscherin: Ania Jaremko). Nach dem musikalischen Auftakt mit dem „Star Wars“-Thema, in das ein polnischer Walzer einfloss, schickten die schwarz gekleideten 15- bis 19-Jährigen Fragen in Deutsch und Polnisch durch den Raum. Weiter ging es mit Wortketten vom Gurkenwasser bis zum U-Boot. Die Hits „Wenn Worte meine Sprache wären“ von Tim Bendzko und „More Than Words“ von der Band Extreme durften an dem beachtlichen Abend, der innerhalb von nur vier Tagen erarbeitet wurde, nicht fehlen. Auf den Spuren des Sprachwissenschaftlers Jacob Grimm beschäftigten sich die Schüler mit Urwörtern und Sprachlauten und ihrer Weiterentwicklung in einer aufwendigen Sprechfuge. Sie stellten die Buchstaben des Alphabets tänzerisch dar und nannten in englischer Sprache Gefühle, die sie interpretierten. Was als energiegeladene Gruppendynamik begann, entwickelte sich schließlich zu einer anspruchsvollen Choreografie, die Elemente des zeitgenössischen und klassischen Tanzes beinhaltete.

Hessisch-Niedersächsische Allgemeine vom 4.3.2017

Fotos: Annabelle Weyer

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