Eigene Stärken finden - Berufsorientierung an der JGS

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„Stärken stärken, Schwächen managen“  - unter diesem Motto bot der diesjährige Berufsinformationstag interessante und inspirierende Einblicke in die Arbeitswelt. Diese jährlich an der Jacob-Grimm-Schule durchgeführte Veranstaltung zur Berufsorientierung startete mit einem Vortrag von Nico Gundlach, der eindrücklich den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern der Qualifikationsphase zwei (Q2)  berichtete, wie er vor fünfzehn Jahren beschloss, die Werbe-, Kommunikations- und Medienagentur „Neue Formen GmbH & Co. KG“ zu gründen. Heute hat das Kasseler Unternehmen mit Niederlassung in Köln 40 Mitarbeiter. Unter ihnen sind Grafik-Designer, Mediengestalter, Kommunikationswirte, aber auch Literaturwissenschaftler, Bankkaufleute und Juristen. Zahlreiche Auszeichnungen, wie zum Beispiel zweimal Silber beim Deutschen Dialogmarketingpreis oder Branchensiege im Jahrbuch der Werbung dokumentieren den Erfolg des Unternehmens, das jährlich vier Millionen Euro umsetzt. So erzählte Nico Gundlach anschaulich, wie man von einer Idee erfolgreich zur Selbstständigkeit gelangen kann, und veranschaulichte am „Pinguin-Prinzip“, wie die Konzentration auf die eigenen Stärken dazu beiträgt, die richtige Berufswahl zu treffen, um am Ende in seinem Element, wie die Pinguine im Wasser, zu sein.Nico Gundlach2

Im Anschluss stellten rund 40 Repräsentanten aus fast 30 Institutionen verschiedenste Arbeits- und Berufswelten sowie Ausbildungswege vor, zum Beispiel aus den Bereichen Beratung, Management, Architektur, Medien und Kultur. Dank den Organisatoren Thomas Hohmann und Heike Haschen bietet dieser Tag jährlich für alle Schüler der Q2 die Möglichkeit, sich Anregungen zu holen, sich mit dem eigenen Berufswunsch genauer auseinanderzusetzen und Kontakte zu knüpfen.

Fotos: mit freundlicher Genehmigun von Nico Gundlach

Standing Ovations und viel Lob - Jazzkonzert des JGS- und HSS-Schulverbundes

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Lesen Sie hier den HNA-Artikel vom 13.02.2016:Big Band

Klatschen auf 2und 4

Jazzkonzert in der Heinrich-Schütz-Schule

VON GEORG PEPL

KASSEL.Standing Ovations und viel Begeisterung in der vollen Aula der Heinrich-Schütz-Schule: Der Schulverbund von HSS und Jacob-Grimm-Schule hatte am Donnerstagabend zum Jazzkonzert eingeladen. Alle Ensembles punkteten mit ihrem Engagement. Geografische Abwechslung war inbegriffen, denn musikalisch ging's nicht nur ins Jazz-Mutterland USA.

So malte die Bläsergruppe des Jahrgangs 6 bei skandinavischen Stücken einen norwegischen Sonnenuntergang - geleitet von Musiklehrer Bernd Trusheim, der hier seine Kolleginnen Barbara Kühnen und Rebecca Möller vertrat und eine launige Moderation hinlegte: „Wenn Sie mitklatschen wollen, gerne auf 2 und 4."

FernandoNach Südamerika reiste man mit der Jazzcombo der JGS um den Lehrer Gunther Fuhr, der als vorzüglicher Bandoneon-Spieler bekannt ist. Diesmal bediente er ebenso musikantisch die Klaviertasten, etwa in Astor Piazzollas Klassiker Libertango", den die Combo ebenso flott wie witzig-klangmalerisch (Hundegebell!) zu Gehör brachte. Als Sängerin überzeugte dabei Pauline Brämer.

Unter der Leitung von Christian Hanf servierte die Mini-Big-Band der HSS zündende Titel von Henry Mancini bis Joe Zawinul. Eine selbstverwaltete, lehrerlose Band um die kreative Pianistin und Komponistin Hannah Stastny spielte ebenfalls groß auf

Zuletzt groovte die Big-Band beider Schulen unter Trusheims Leitung, der auch Trompete spielte. Bei Hits von George Gershwin und Stevie Wonder trat Fernando Morales als starkes Gesangstalent hervor - intonationssicher und mit dem gewissen Bruno-Mars-Faktor. Da gab's verdienten Extrabeifall.

 

Fotos vom Konzert: Annabelle Weyer

BläserPosaunenTrompeterinnen


Jazzcombo mit Sängerin
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Mit Teamwork zum Erfolg - Fußballmannschaft zeigt gute Leistungen

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Fußballturnier 2016

Auch in diesem Jahr hat die Schulmannschaft der Jacob-Grimm-Schule an dem Hallenfußball-Turnier der Goetheschule teilgenommen. Zwei Spiele brauchte die Mannschaft, um ins Turnier zu finden und dann mit überragender Teamwork richtig gute Leitungen zu zeigen.

 

Text und Foto: Katharina Kastmann

Jazz-Konzert am 11. Februar 2016

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Am 11. Februar findet wieder das jährliche Jazz-Konzert des HSS- und JGS-Schulverbundes statt. Mitreißende Rhythmen, Soul und Jazz stehen auf dem Programm. Beginn ist um 19.30 Uhr in der Aula der Heinrich-Schütz-Schule (Freiherr-vom-Stein-Str. 11, 34119 Kassel). Beteiligt sind die Bläsergruppe aus dem Jahrgang 6, die Mini-Big-Band der Heinrich-Schütz-Schule, die Jazz-Combo der Jacob-Grimm-Schule und die Big Band des Schulverbundes. Einlasskarten gibt es an der Abendkasse, der Eintritt ist frei. Freuen Sie sich auf einen stimmungsvollen Abend!

Lernen fürs Leben - Projektwoche an der JGS

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DSC 0044Kreativität, Spaß, Eigeninitiative und soziales Engagement – mit diesen vier Schlagworten lässt sich die jährliche Projektwoche der Jacob-Grimm-Schule, welche dieses Jahr unter dem Orientierungsthema „Flucht“ stattfand, treffend beschreiben. Die von Schülern und Lehrern gemeinsam geleiteten und in Eigeninitiative organisierten Projekte beschäftigten sich sowohl mit der aktuellen als auch mit der historischen Dimension des Themas „Flucht“ sowie mit anderen selbst gesuchten Themen.

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 So beschäftigte sich eine Gruppe mit ihrer eigenen Vision von „Schulen der Zukunft“. Es entstanden Biographien von Geflüchteten, manche Projektgruppen strickten für Flüchtlinge, andere beschäftigten sich mit dem Thema Flucht nach 1945 oder Bedürfnissen von Geflüchteten. In Sport- oder Spielprojekten, die mit Flüchtlingen direkt stattfanden, bildete sich der Grundstein für über die Woche hinausgehende Freundschaften.

Einige Projekte werden sogar weitergeführt oder wirken nachhaltig – so wie das Projekt „Kreatives Lernen mit Kindern“. In dem Spielwarengeschäft Benderoth in Vellmar wird es nun für längere Zeit einen „Geschenketisch“ geben. Die Schüler des Projekts bestücken den Tisch und unter dem Motto „Spenden Sie Hilfe“ kann man im Wert des Gebrauchsartikels spenden, die Artikel werden gesammelt und in den Flüchtlingsunterkünften in Ihringshausen und Rothwesten verteilt.

Auch die kreative Auseinandersetzung kam nicht zu kurz. So wurde ein Theaterstück entwickelt und aufgeführt, welches die täglichen Zeitungsschlagzeilen auf ironische Weise beleuchtet, und es entstand eine gemeinsame Tanzchoreographie von Flüchtlingen und JGS-Schülerinnen.

DSC 0023Der dreimalige hessische Poetry-Slam-Meister Marvin Ruppert gab eine Einführung in das kreative Schreiben und Berthold Dücker, Mitbegründer der Gedenkstätte Point Alpha, berichtete den Projektteilnehmern eindrücklich von seiner Flucht aus der DDR in die BRD. Ein Dank gilt auch der Seniorenresidenz MUNDUS, die weitere Zeitzeugengespräche möglich machte, und vor allem den Flüchtlingsorganisationen und vielen Helfern.

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Viele Projekte beschäftigten sich kritisch mit Vorurteilen, befragten Passanten und analysierten das Verhalten unserer Gesellschaft sowie Politik. Das Repräsentativste dieser Projektwoche waren allerdings die Offenheit, das Engagement und die Freude, die Schüler und Lehrer gemeinsam als Team zeigten, um den eigenen Horizont zu erweitern, Erfahrungen zu sammeln und ein klares Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Fernab des normalen Schulalltages bot sich eine Möglichkeit, die eigenen Sozialkompetenzen auszubauen, Gutes zu tun oder neue Fertigkeiten zu erlernen. Die teils erschöpften, jedoch stets strahlenden, stolzen Gesichter der Schüler, die am Ende der Woche ihre Projekte der Schule und ihren Familien vorstellten, erzählten begreiflicher als jede Präsentation, dass in dieser Woche zwar nicht nach Lehrplan, aber dafür fürs Leben gelernt wurde.

Text: Maelene Lindgren/Annabelle Weyer

Fotos: Annabelle Weyer

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Erinnern an den Holocaust

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HolocaustgedenkenEine Minute Stille – Erinnern an die menschenverachtenden Verbrechen des Nationalsozialismus. Dazu hatten Schülerinnen und Schüler der Deutsch-, Ethik- und Musikkurse der Jacob-Grimm-Schule aufgerufen. Am Vormittag des 27. Januars – dem Befreiungstag des Vernichtungslagers Auschwitz – versammelte sich die gesamte Schulgemeinde im Foyer, um gemeinsam der Opfer des Holocausts zu gedenken. Sehr eindringlich und nachdenklich verliehen die Schülerinnen und Schüler Holocaust-Überlebenden oder Emigranten wie Magda Hollander-Lafon, Ilse Blumenthal-Weiß, Mascha Kaleko, Lion Feuchtwanger und Friedrich Hollaender ihre Stimme. Umrahmt wurde die Lesung von musikalischen Beiträgen Maria Unruhs am Cello, begleitet von Gunther Fuhr am Klavier, die zwei Klezmer-Stücke Giora Feidmans spielten, Musik der osteuropäischen Juden. Danach trat ein gemeinsames Schweigen ein, um innezuhalten und sich zu erinnern.

Bereits im letzten Jahr hatten Heike Haschen und Constanze Lingelbach diese Gedenkveranstaltung ins Leben gerufen, die nun jedes Jahr an der Jacob-Grimm-Schule stattfinden soll.

Mitwirkende Schüler: Maria Unruh, Luna Wirkus, Jonathan Heil, Nele Kirchner, Annalena Rost, Vanessa Kouwenhoven, Daniel Bliferniz, Mariana Amoyan, Franziska Hoffmann (Foto: Annabelle Weyer)

Viel Spaß beim Handballturnier

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Wie jedes Jahr hat unsere herausragende Handball-Mannschaft an dem Oberstufenturnier der Herderschule teilgenommen. Leider war es unserem Team nicht möglich, das Turnier für sich zu entscheiden. Dennoch hatten die Teilnehmer viel Spaß, verbreiteten gute Laune und freuen sich schon auf das nächste Spiel.

Foto: Katharina Kastmann

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