Rockige Klänge zum Osterferienbeginn

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JGS Rockband 3Da stoppten doch einige Schüler und Lehrer auf ihrem Weg in die Osterferien: In der Eingangshalle der Jacob-Grimm-Schule wurden sie mit E-Gitarrenklängen, Keyboard-Sound, fetziger Drum-Begleitung und zwei klangvollen Stimmen empfangen. Die neue Rockband der JGS, die sich selbst „¿Who Killed the Lynx?“ taufte, feierte als Überraschungs-Act ihre Premiere und gab zum ersten Mal ihr Können preis. Die Gruppe aus der Einführungsphase der JGS um die Sängerin Alexandra Ulner und Sänger Fernando Morales hat sich spontan im letzten Herbst zusammengefunden und probt seitdem eigenständig ohne Betreuung durch einen Lehrer. Dass die beiden Sänger sowie die Band mit Aaron Herold, Jan Wieczorek, Nick Lenz, Güney Korkmaz und Luca Bolzmann durchaus einiges zu bieten haben, zeigte die Musikauswahl: So eröffneten sie ihren Kurzauftritt mit dem bekannten Song „R.T.P. 2 my youth“ („The neighbourhood“), spielten aber auch ihren ersten eigenen Song „Where all began“. Als Zugabe, die die begeisterten Zuhörer einforderten, gab es den Klassiker „Roxanne“. Mehr davon bitte!

Nach diesem Ohrenschmaus können sich nun alle auf den Festtagsschmaus der Osterfeiertage freuen. Die Jacob-Grimm-Schule wünscht allen frohe Ostern und erholsame Ferien! Der Unterricht beginnt wieder am 11. April.

Fotos: Annabelle Weyer

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Erfolge beim Tag der Mathematik

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Mit Tetraedern und Parabeln, Stochastik und Zahlentheorie beschäftigten sich sieben JGS-Schüler erfolgreich am Tag der Mathematik. Am 12. März fuhr die Mathe-Truppe der Q2 gemeinsam mit Sibylle Brinkmann frühmorgens nach Marburg, um sich an schwierigen mathematischen Problemen zu versuchen. An dem überregionalen Wettbewerb mit dem Motto „Freude am Knobeln, hoch zehn“ beteiligten sich Schüler der Jahrgangsstufe 12 aus Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Wettkampf mit 102 Konkurrenten anderer Schulen konnte die Gruppe um Benjamin Haverland, Bennet Niemann, Kasra Rezagholipour und Rebecca Ringborg einen ausgezeichneten 2. Platz erreichen. Die Schüler können sich nun an einem Bluetooth-Lautsprecher erfreuen. Aber auch die andere Gruppe der JGS um Jan Breitbart, Daniel Rudenko und Lea Wodarzek errechnete sich den 5. Platz und damit einen Kaffeebecher. Somit konnten sich beide Gruppen über gute Platzierungen freuen und mit ihren Preisen den Heimweg antreten.

Fotos: Sibylle Brinkmann

Foto 1 (von links nach rechts): Kasra Rezagholipour, Benjamin Haverland, Bennet Niemann, Rebecca Ringborg

Foto 2 (von links nach rechts): Jan Breitbart, Lea Wodarzek, Daniel Rudenko

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JGS-Schüler qualifiziert sich für den Landeswettbewerb "Jugend forscht"

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Konstantin Schnekenburger (E2) entwickelte mit seiner Arbeitspartnerin eine akustische Tarnkappe

„Neues kommt von Neugier“ – unter diesem Motto stand der „Jugend forscht“-Regionalwettbewerb Hessen Nord. Zum neunten Mal war die SMA Solar Technology AG in Niestetal Gastgeber des Wettbewerbs. Insgesamt 35 Schüler präsentierten 19 Projekte aus den Bereichen Arbeitswelt, Biologie, Technik, Mathematik/Informatik und Physik in einer eindrucksvollen Wettbewerbsausstellung. Von den 19 nordhessischen Teams – allein 15 kamen aus dem Schülerforschungszentrum Nordhessen (SFN) – haben sich acht für weitere Wettbewerbe qualifiziert. Darunter ist auch der JGS-Schüler Konstantin Schnekenburger (15) mit seiner Arbeitspartnerin Patricia Asemann (17) vom Engelsburg-Gymnasium, sie entwickelten eine akustische Tarnkappe im Fachgebiet Physik.

Es handelt sich um eine Scheibe mit einer speziellen Struktur, die Schallwellen so um ein Objekt herum lenkt, dass sie dahinter wieder zusammengeführt werden. Damit könnte beispielsweise die Akustik in Konzertsälen und Opernhäusern verbessert werden.

Konstantin Schnekenburger berichtet selbst über sein Projekt:

„Hören oder nicht hören - das ist hier die Frage! Zunächst nur für Mikrowellen möglich, gelingt es heute auch für sichtbares Licht und sogar für Ultraschall, Gegenstände unsichtbar zu machen. Dies gelingt mit sogenannten Tarnkappenmaterialien, die die Licht- oder Schallwellen einfach um Gegenstände herumleiten, sodass sie keinen beobachtbaren „Schatten“ hinterlassen. Wegen der vergleichsweise großen Wellenlängen von Schall sind für den Bau einer akustischen Tarnkappe keine Hightech-Nanostrukturen vonnöten; sogar mit ein paar speziell angeordneten Getränkedosen lassen sich Schallwellen manipulieren. Wir haben zunächst mathematisch eine Analogie zwischen elektromagnetischen und akustischen Wellen hergestellt. Dieses Konzept nutzten wir, um einzelne akustische Bauteile zu berechnen, zu bauen und zu vermessen. Anschließend konnten wir die Struktur einer akustischen Tarnkappe verstehen und konstruieren. Somit haben wir die erste akustische Tarnkappe in Luft für hörbare Frequenzen hergestellt. Es ist uns gelungen, den komplexen Ausbreitungsvorgang von Schall innerhalb einer akustischen Tarnkappe zu berechnen und wir konnten so eine akustische Tarnkappe konstruieren. Nach aufwendigen Handmessungen ist es uns gelungen, diesen Ausbreitungsvorgang auch zu visualisieren. Wir entwickelten so die erste akustische Tarnkappe im hörbaren Frequenzbereich in Luft. Das methodische Vorgehen unseres Projektes war dabei das erfolgreiche Zusammenspiel zwischen Theorie und Praxis.“

Das Duo gewann ein Zeitschriftenabonnement. Der Landeswettbewerb findet am 12. und 13. April in Darmstadt statt. Wir drücken die Daumen!

Lesen Sie hier den HNA-Artikel vom 24.2.2016 zum Wettbewerb „Jugend forscht“.

Viel Erfolg bei den schriftlichen Abiturprüfungen

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DSC 0112Ab Mittwoch, 9. März, heißt es wieder Daumen drücken für die Abiturienten. Den Anfang macht Physik, am Donnerstag müssen alle Englisch-Leistungskurse ihre Sprachkenntnisse unter Beweis stellen und Freitag kommen die Chemiker dran. Viele Abiplakate mit Glückwünschen zieren daher die Schule und zeigen den Prüflingen, dass Eltern, Verwandte und Freunde an sie denken. Am 14. März folgen die Leistungskurse des ersten und zweiten Aufgabenfeldes, die meisten Abiturienten werden zwei Tage später beim Mathe-Abitur schwitzen. Die Prüfungen ziehen sich bis zum 23. März hin, nach Biologie am Vortag machen dann die Prüflinge der Grundkurse im zweiten Aufgabenfeld den Abschluss. Unterstützt wird die Q4 von den unteren Jahrgängen, diese backen Kuchen und die Cafeteria stellt Kaffee zur Verfügung, sodass es sich nach einer kurzen Pause hoffentlich noch besser denken lässt.

Wir wünschen allen Abiturientinnen und Abiturienten viel Erfolg!

 

Fotos: Annabelle Weyer

  

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JGS-Schülerin ist in der Physik-Nationalauswahl für den Weltcup

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Charlotte Lange (E2) vom Schülerforschungszentrum Nordhessen SFN in Kassel war bei der deutschen Physik-Meisterschaft erfolgreich 

Charlotte LangeKassel/Bad Honnef: Bei der deutschen Physik-Meisterschaft (German Young Physicists´ Tournament (GYPT)) für Schüler vergangenes Wochenende im Physikzentrum in Bad Honnef hat Charlotte Lange vom Schülerforschungszentrum Nordhessen SFN in Kassel den Sprung in die Auswahl der Nationalmannschaft geschafft. „Ihre Leistungen beim Turnier haben uns davon überzeugt, dass sie das Zeug dazu hat, Deutschland auch auf internationaler Ebene zu vertreten“, sagt Dr. Rainer Reichle, Teamchef der deutschen Nationalmannschaft, nach der Siegerehrung. Auf den Wettbewerb vorbereitet hatte sich die 16jährige Schülerin, zusammen mit ihren Teamkollegen Moritz Figge und Marvin Hermann am GYPT-Zentrum im Schülerforschungszentrum Nordhessen SFN in Kassel. „Ich freue mich wahnsinnig über die Nominierung“, sagt sie im Anschluss an die Siegerehrung. „Bei der großen Konkurrenz, vor allem an älteren Schülern, hätte ich nicht damit gerechnet.“

Die Teilnehmerzahl beim diesjährigen GYPT hatte sich im Vergleich zu den vergangenen Jahren mehr als verdoppelt. Insgesamt 87 Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren waren aus dem gesamten Bundesgebiet nach Bad Honnef gereist. Zuvor hatten die Schülerinnen und Schüler jeweils eins von 17 physikalischen Problemen an einem der 13 bundesweiten GYPT-Zentren oder an ihren Schulen bearbeitet. Einer von Charlottes Betreuern am Schülerforschungszentrum Nordhessen SFN, Anselm von Wangenheim, war während seiner Schulzeit selbst Gewinner des GYPT. Jetzt hat er das Kasseler Team nach Bad Honnef begleitet: „Charlottes Nominierung für die Nationalauswahl freut mich wirklich sehr“, sagt er sichtlich stolz. “Aus Erfahrung weiß ich welche wertvolle Erfahrung so ein internationales Turnier ist. Man lernt dort nicht nur unheimlich viel über die Arbeit eines Physikers sondern findet auch viele neue Freunde.“ 

Für die JGS-Schülerin bedeutet die Nominierung nun auch den Anfang einer arbeitsreichen Zeit. Im März entscheidet sich beim Nationalauswahl-Workshop ob sie Ende Juni zur Weltmeisterschaft IYPT nach Russland fahren wird oder im April als internationaler Gast zusammen mit vier weiteren Schülerinnen und Schülern an der Österreichischen Physik-Meisterschaft AYPT, bei der ebenfalls viele internationale Teams mitmachen, teilnimmt.

ALLGEMEINE INFOS zum GYPT und IYPT

Neben Kassel gibt es in Deutschland zwölf weitere GYPT-Vorbereitungszentren, an denen Experten aus Schulen und Hochschulen Jugendliche jeweils von Beginn eines Schuljahres an, dabei unterstützen, die physikalischen Fragestellungen für das Turnier zu bearbeiten und in englischer Sprache zu kommunizieren. Interessierte, die weiter entfernt von einem Standort wohnen, können sich an Projektmentoren wenden, die über die GYPT-Homepage jederzeit erreichbar sind. Die physikalischen Probleme, die es in den Monaten vor dem Turnier zu bearbeiten gilt, sind dieselben, die auch im jeweiligen Sommer beim IYPT, dem Physik-Weltcup beantwortet werden müssen. Sie sind offen formuliert und lassen sich auf unterschiedlichen Niveaus bearbeiten.

Bei der deutschen Meisterschaft, die jeweils zu Beginn eines Kalenderjahres stattfindet, präsentiert jedes Mitglied der aus zwei bis drei Jugendlichen bestehenden Teams in englischer Sprache seinen Lösungsvorschlag für eine der Fragestellungen. Ein gegnerisches Team versucht währenddessen, Schwachstellen in der Argumentation zu finden und debattiert im Anschluss mit dem präsentierenden Team die wissenschaftlichen Hintergründe. Eine Jury aus hochkarätigen Wissenschaftlern und Lehrern bewertet schließlich beide Teams. Es kommt also nicht nur auf physikalisches Fachwissen, sondern auch auf Teamfähigkeit und Fairness an – außerdem auf die Fähigkeit, in englischer Sprache zu kommunizieren. Denn in Vorbereitung auf das IYPT ist die Turniersprache beim GYPT bereits Englisch. Die zehn Turnierbesten werden in die Nationalauswahl aufgenommen, aus der sich nach einem Wochenendworkshop zwei fünfköpfige Nationalmannschaften formieren, die Deutschland im folgenden Sommer beim IYPT, dem Physik-Weltcup, oder beim AYPT, dem österreichischen Physikcup vertreten, bei dem auch viele internationale Teams antreten.

Das GYPT findet jährlich unter der Schirmherrschaft der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und mit Unterstützung der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung statt, organisiert durch das Schüler-Forschungs-Zentrum Südwürttemberg (SFZ). Im August 2016 werden die Aufgaben für die neue Runde veröffentlicht. Interessenten aus Nordhessen können sich dann im SFN melden. Das SFN betreut und finanziert dann die Vorbereitung und hilft auch durch bilinguale Besprechungen und Trainingseinheiten. 

(gekürzter Pressebericht vom GYPT, ergänzt vom SFN).

Foto: HNA Hessisch-Niedersächsische Allgemeine vom 25.2.2016

Lesen Sie hier den HNA-Artikel über Charlotte Lange.

Bilder im Kopf - Ausstellung zur Auschwitzfahrt

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„Bilder im Kopf" … ist der Titel eines Workshops, an dem eine 21-köpfige Schülergruppe in Begleitung von Maria Eichner und Tobias Pengel am Ende ihrer fünftägigen Studienfahrt nach Oświęcim/Auschwitz teilnahm und der sehr passend ihren Aufenthalt beschreibt. Ihre Erfahrungen und Eindrücke, eben ihre mitgebrachten „Bilder im Kopf“, zeigen sie nun in einer Ausstellung im ersten Stock der Jacob-Grimm-Schule. Der Workshop stand am Ende einer sehr intensiven Woche, so konnten sie ihre Emotionen wie Erschütterung, Leere, Wut, Trauer, Unverständnis über die Situation und die unfassbare Größe des Holocausts ausdrücken.Bild Rose

Die Gruppe beschäftigte sich während ihres Aufenthalts Ende Januar in der Jugendbegegnungsstätte in Oswiecim auf vielfältige Weise mit dem Vernichtungslager Auschwitz und den menschenverachtenden Verbrechen der Nationalsozialisten. Die Eindrücke bei der Besichtigung des Stammlagers I, das die Geschichte und Organisation des Konzentrationslagers verdeutlichte, und des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau, das die Grauen der NS-Zeit vor Augen führte, sind wohl kaum in Worte zu fassen. Eine Führung durch die Stadt Oswiecim und die Auseinandersetzung mit dem langen Abschnitt jüdischen Lebens in der Stadt vor der Errichtung des Lagers gaben weitere Denkanstöße. Insbesondere die Frage nach dem „Warum“ nahm bei den anschließenden Diskussionen großen Raum ein.

Der 27. Januar als Befreiungstag von Auschwitz stand ganz unter dem Zeichen des Erinnerns. Zunächst nahm die Gruppe an den Feierlichkeiten in Birkenau teil und erlebte damit eine sehr offizielle, internationale Variante des Erinnerns. Am Nachmittag hatte sie dann das große Glück, mit der Zeitzeugin Zofia Posmysz einen sehr individuellen Zugang zu dem Thema zu erhalten.

Um diese vielfältigen Eindrücke festzuhalten, beschloss die Schülergruppe, ihre ganz persönlichen inneren und äußeren „Bilder“ von Auschwitz als Thema zu wählen, und bereitete nach ihrer Ankunft in Deutschland während der letzten Wochen eine Ausstellung mit Fotos und Zitaten oder persönlichen Gedanken vor, die in der Schule anderen interessierten Schülern vorgestellt und anschließend für einen längeren Zeitraum ausgestellt wird.

Am 4. März führen die Teilnehmer der Studienfahrt in der sechsten und siebten Stunde durch ihre Ausstellung und erläutern ihre eigenen Bilder. In der 6. Stunde können alle interessierten Schüler der Q2 zum Treffpunkt im Foyer kommen, die 7. Stunde ist für alle Schüler der Q4 vorgesehen. Selbstverständlich kann jeder Interessierte auch in den nächsten Wochen die Ausstellung in den Fluren des ersten Stocks besichtigen.

Foto: Maren Harland