Einladung zum Theaterabend „Fluchtpunkte"

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PLAKAT FluchtpunkteDie Darstellendes-Spiel-Kurse (Q2) der Jacob-Grimm-Schule präsentieren:

Themenabend „Fluchtpunkte“

24./25. Mai 2016, jeweils 19:00 Uhr

Studiobühne Deck 1

Die Darstellendes-Spiel-Kurse der Q2 unter der Leitung von Simon Aulepp und Annabelle Weyer präsentieren zwei aktuelle und brisante Szenencollagen zum Thema Flucht und Europa:

Die Ankunft (DS-Kurs Simon Aulepp)

Unter dem Eindruck der Ankunft der Neuankömmlinge aus Kriegs- und Krisenregionen entschied sich die Gruppe im Herbst 2015 für das Thema Flucht. Inspiriert durch den Theaterbesuch von Jelineks „Die Schutzbefohlenen“, vor allem aber anhand der eindrücklich gezeichneten Graphik Novel „The arrivel“ von Shaun Tan aus dem Jahre 2007, entwickelten die Schülerinnen und Schüler eine Szenencollage, die versucht, Impressionen des Ankommens in einer neuen Lebensumgebung erfahrbar zu machen. Wegmüssen und loskommen, eintreffen und ankommen sind hierbei prägende Gegensatzpaare für die ProtagonistInnen.

im Anschluss:

Grenzwertig? (DS-Kurs Annabelle Weyer)

Begrenzte Werte oder bewertende Grenzen – in welcher Gesellschaft wollen wir leben? Der DS-Kurs präsentiert seine ganz eigene Interpretation der Wanderbewegung – aktuell bekannt unter dem Namen – Flucht".Unter einem neuen Schirm werden Schwarz-und-Weiß-Maler vereinigt, jeder kämpft um sein Stück am Aufmerksamkeitskuchen. Mit den Themen Krieg, Flucht, Integration, Vorurteilen und der europäischen Politik setzten sich die Schülerinnen und Schüler eigenständig und kreativ auseinander. Das theatrale Ergebnis dieser Eigenproduktion ist nun zu sehen: Grenzwertig? Das Stück mit der Bombenstimmung…

Eintrittspreise: 4 Euro / 2 Euro

Kartentelefon: 0561 - 787 20 67

(oder Reservierung über Simon Aulepp/Annabelle Weyer)

London erkunden

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unspecifiedJedes Jahr im Mai fährt eine große Gruppe von JGS-Schülern auf eine dreitägige London-Fahrt, um die Hauptstadt Großbritanniens kennenzulernen und ihre Englischkenntnisse vor Ort anzuwenden. Emine Shaka berichtet von ihren Erlebnissen:

Während der dreitägigen London-Fahrt 2016 mit 50 Schülerinnen und Schülern sowie drei Lehrkräften, begaben wir uns auf zahlreiche Unternehmungen. Zuerst erkundeten wir die Stadt. Wir besichtigten den Buckingham Palace, den Big Ben, die Tower Bridge sowie weitere bekannte Sehenswürdigkeiten. Am Abend bestand die Möglichkeit, einige Theater- und Musicalaufführungen zu besuchen, wie zum Beispiel „Das Phantom der Oper“ oder „Ein Sommernachtstraum“ von Shakespeare. Am nächsten Tag stand ein Museumsbesuch auf dem Programm. Wir hatten die Auswahl zwischen dem Science Museum, der Tate Modern Gallery und der National Gallery. Diese waren sehr anschaulich gestaltet und es war für jeden etwas Interessantes dabei.

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Wir hatten viel Freizeit, in der wir London weiter erkunden konnten. Die U-Bahn war ein von uns häufig verwendetes Verkehrsmittel, in welcher wir in Kontakt mit überaus freundlichen und zuvorkommenden Engländern gekommen sind. Doch aufgrund des schönen Wetters sind wir auch gerne gelaufen. So konnte man noch viel mehr von der eindrucksvollen und vielseitigen Stadt erfahren.

Alles in allem hat mir die London-Fahrt gut gefallen. Trotz des kurzen Aufenthalts konnte ich eine Menge positiver Eindrücke sowie schöner Einblicke in die Stadt gewinnen.

Emine Shaka (Q2)

Fotos: Lucas Fiola (Q2)

Kulturelle Begegnungen auf "la Réunion“

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Reunion 2016In den Osterferien machte sich eine kleine Gruppe der JGS zusammen mit Engelsburgschülern auf die Reise nach „la Réunion“. Der Schüleraustausch wird alle zwei Jahre durchgeführt (in dem anderen Jahr kommen die Schüler der Insel zum Gegenbesuch). Lisa Risilia (Q2) berichtet von ihren Erlebnissen:

Die „Île de la Réunion“, was auf Deutsch so viel wie „Insel der Zusammenkunft“ heißt, ist wohl einer der schönsten Teile Frankreichs. Das Übersee-Département liegt hinter Madagaskar und ist nur mit einem 11-stündigen Flug von Paris aus zu erreichen. Dies ist eine lange Reise, die sich jedoch auf jeden Fall lohnt. Wir hatten durch den Schüleraustausch, welcher schon seit mehreren Jahren zwischen der JGS, der Engelsburg und dem „lycée Saint Charles“ stattfindet, die Chance, die Insel mit ihren wunderbaren Einwohnern kennen zu lernen und zusätzlich unser Französisch noch ein bisschen aufzubessern.

„la Réunion“ macht ihrem Namen alle Ehre, denn dort treffen die verschiedensten Kulturen aufeinander und leben friedlich zusammen, egal ob Afrikaner, Chinesen oder Inder.

Auch wir konnten endlich unsere Austauschschüler wieder in die Arme schließen, welche uns ein Jahr zuvor schon in Kassel besucht hatten. Von unseren Gastfamilien wurden wir sehr freundlich empfangen, manchmal schon fast zu freundlich. Mit Essen zum Beispiel wurde ich rund um die Uhr bedient, denn die Insel hat eine sehr große Vielfalt an Obst und Gemüse zu bieten. Auch landschaftlich ist „la Réunion“ paradiesisch. Von Strand bis Bergen ist für jeden etwas dabei.

Gemeinsam mit allen Austauschschülern wurde die Insel erkundet, unter anderem bestiegen wir den Vulkan. Auch eine Vanilleplantage und Vanillefabrik wurden besucht, denn réunionesische Vanille ist bekannt dafür, die weltweit beste zu sein. Besonders toll waren die Ausflüge mit unseren französischen Austauschschülern z. B. Paragliding oder Trackingtouren durch die Natur. Auch das Baden durfte natürlich nicht zu kurz kommen. Wir waren im Meer, Fluss und in einem Wasserfall.

Ich kann sagen, dass ich die Zeit sehr genossen habe, entsprechend fiel die Verabschiedung auch sehr tränenreich aus. Natürlich wollen wir nochmal zurückkehren, doch wenn wir es nicht schaffen, weiß ich, dass mir wenigstens viele wundervolle Erinnerungen bleiben.

Lisa Risilia

Foto: privat

Big Band der HSS/JGS zu Gast in Finnland

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FinnlandSeit mehr als 20 Jahren pflegt der Schulverbund von Heinrich-Schütz-Schule (HSS) und Jacob-Grimm-Schule (JGS) freundschaftliche Kontakte zur finnischen „Vaskivuoren lukio“, einer Oberstufenstufenschule in der Nähe von Helsinki. Da diese Schule einen Schwerpunkt im Bereich Musik hat, gab es von Beginn an Austausche mit den Musikgruppen Chor, Orchester und Big Band. Aus der Zusammenarbeit beider Schulen erwuchs im Jahr 2006 sogar ein großes Comenius-Projekt mit weiteren Schulen aus Belgien, Spanien und Italien. Zuletzt waren die finnischen Partner im Jahr 2013 zu Gast in Kassel, als die Big Band von HSS/JGS ihr zwanzigjähriges Bestehen feierte.

In diesem Jahr war das Kasseler Ensemble unter Leitung von Rebecca Möller und Bernd Trusheim, unterstützt von ihrem Kollegen Florian Brauer, zusammen mit einer Gruppe aus Aarhus/Dänemark zum „Internationalen Vaskivouri Big Band Festival“ nach Finnland eingeladen. Die Kasseler Formation erlebte Ende April vier ereignisreiche Tage mit interessanten Einblicken in das finnische Schulleben, kreativen Workshops, regem Austausch mit finnischen und dänischen Musikern und mitreißenden Konzerten. Die Qualität der Gruppen war herausragend, so dass sich die jungen Musiker gegenseitig forderten und zu Höchstleistungen animierten. Daneben konnten auch die Schönheiten der Hauptstadt Helsinki bewundert werden. Zum Abschluss gab es noch einen typisch finnischen Nachmittag mit Sauna und Grillen, der an einem der zahlreichen Seen des Landes verbracht wurde. Danach begab sich die Band hoch motiviert und voller guter Erfahrungen auf den Heimweg. Zuvor hatte man bereits die Zukunft der Partnerschaft in den Blick genommen: Der ebenfalls mitgereiste Schulleiter der JGS, Arnulf Hill, konnte mit der finnischen Schulleitung das nächste Festival für das Jahr 2018 in Kassel vereinbaren.

Der nächste öffentliche Auftritt der Big Band von HSS/JGS ist am Mittwoch, 1. Juni, 19.00 Uhr, im Theaterstübchen (im Rahmen der Reihe „Kassels kulturelle Vielfalt“), mit dabei sind auch zwei Jazz-Combos der JGS.

Foto (privat): Die Big Band von HSS/JGS an einem von 187.888 finnischen Seen

hintere Reihe v.l.n.r.: Christian Schmidt, Rebecca Möller, Leonie Weis, Bursod Punniyabagavan, Hanna Wagner, Simon Rubisch, Leonie Dolle, Luis Pohl, Konstantin Plewe, Florian Brauer, Paula Ullrich, Bernd Trusheim, Daniel Kattenbach, Christiane Zapf, Arnulf Hill, Michel Schmidt, Jan Nebe

vordere Reihe: Fernando Morales, Jana Klingebiel, Clara Schnittker, Alexandra Ulner, Maximiliane Puphal, Nora Pluquett, Ronja Rienäcker, Hannah Stastny, Louisa Reis, Emil Becker, Juri Wiege, Sven Ambrosius, Aaron Eichstaedt

Die Entdeckung des Jahrhunderts: „Gravitationswellen und schwarze Löcher"

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DSC 0053Der Leiter des Schülerforschungszentrums K. P. Haupt nahm 180 Schülerinnen und Schüler in der Turnhalle der Jacob-Grimm-Schule mit auf eine spannende Reise durch die moderne Kosmologie. Der aktuelle Anlass seines Vortrags war der experimentelle Nachweis von Gravitationswellen, deren Existenz Albert Einstein in seiner berühmten allgemeinen Relativitätstheorie bereits vor etwa 100 Jahren vorausgesagt hatte.

So spannte K. P. Haupt einen weiten Bogen vom Leben und Wirken Albert Einsteins über die mathematischen Gleichungen der allgemeinen Relativitätstheorie und die damit beschriebene Raum-Zeit-Krümmung bis hin zu schwarzen Löchern und der Entstehung der aktuell beobachteten Gravitationswellen. Nach Auswertung der vorliegenden Daten sind die nachgewiesenen Gravitationswellen bei der Verschmelzung zweier schwarzer Löcher in etwa 1,3 Milliarden Lichtjahren Entfernung von uns entstanden. Dieser Fusionsprozess – bei dem die Energie von drei Sonnenmassen (!) freigesetzt wurde – konnte im Vortrag durch akustische Signale und Simulationsfilme eindrucksvoll veranschaulicht werden.

DSC 0060Die Schülerinnen und Schüler aus den Physik-Kursen der JGS verfolgten den anspruchsvollen Vortrag aufmerksam und mit großem Interesse. Bei der Begrüßung wies der Schulleiter der JGS, Arnulf Hill, darauf hin, dass bereits seit Langem eine enge Kooperation mit dem Schülerforschungszentrum Nordhessen besteht, personell getragen durch Ingo Brauer (Biologie/Chemie) und Guido Eckhard (Mathematik/Physik), welche beide auch im SFN tätig sind. Im Rahmen dieser Kooperation sind viele erfolgreiche „Jugend-Forscht" - Arbeiten und auch damit verbundene „Besondere Lernleistungen" für die Abiturprüfung entstanden.

 

 

Die Kolleginnen und Kollegen der JGS informieren gerne über die Angebote des SFN für interessierte Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe. Informationen gibt es auch auf der Homepage des SFN: www.sfn-kassel.de

Text: Thorsten Meyfarth

Fotos: Annabelle Weyer

„Mir fällt zur Demokratie keine Alternative ein!“

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Gunter Weißgerber gab den Abiturienten der JGS als Zeitzeuge

Einblicke in das Leben der DDR und den Wiedervereinigungsprozess

DSC 0022Kurz vor dem Ende ihrer Schulzeit konnten die Abiturienten der Jacob-Grimm-Schule sowie alle Geschichtsleistungskurse in einen direkten Diskurs mit einem Mitgestalter der Deutschen Einheit anlässlich deren 25-jährigen Jubiläums treten. Gunter Weißgerber, Mitbegründer und Hauptsprecher der Montagsdemonstrationen sowie der Ost-SPD und Abgeordneter in der Volkskammer 1990 und im Bundestag bis 2009, formulierte deutliche Worte vor den rund 200 Zuhörern in der Turnhalle der JGS. So erzählte er nicht nur vom Leben in der DDR und seinen Eindrücken der Jahre 1989/90, sondern nahm auch zu aktuellen Themen Stellung und beantwortete zahlreiche Fragen der JGS-Schüler, denen er die Bedeutung einer stabilen Demokratie deutlich vor Augen führte: „Ohne Diskurs keine Demokratie!“

Anna König, Schülerin der Q4, berichtet von ihren Eindrücken:

DSC 0030„Der Titel des Vortrages „Zeitzeuge des Mauerfalls“ löste bei zahlreichen Schülern erst einmal wenige Emotionen aus. Doch dann kam es ganz anders. Es herrschte gespannte Stille, als die stellvertretende Schulleiterin, Gabriele Dybowski, am 22. April 2016 nach einer kurzen Einführung Gunter Weißgerber das Mikrophon reichte. Er stieg sofort in das Thema ein und berichtete von seinen persönlichen Erlebnissen in der DDR, dem ständigen Kampf gegen die Unterdrückung und dem Frust aufgrund der Abhängigkeit von einem intoleranten Regime. Bereits in der Familie wurde er politisch sensibilisiert. Angesichts der noch wachen Erinnerungen an die Grausamkeiten des Zweiten Weltkrieges argumentierte sein Vater gegenüber Arbeitskollegen gegen die Einrichtung der Kasernierten Volkspolizei und wurde deshalb aus politischen Gründen entlassen.

Aufgrund dieser regimekritischen Grundhaltung wurde ihm schon in Kindestagen eingeimpft, die häuslichen Gespräche nicht in der Schule bzw. der Öffentlichkeit wiederzugeben. Damit war seine Familie ein lebendes Beispiel dafür, dass die Schule nicht immer Kenntnis darüber hatte, was zu Hause besprochen wurde.

Bereits 1970, während seiner Schulzeit auf dem Oberstufen-Gymnasium, stach er mit langen Haaren und amerikanischer Jeans aus der Masse heraus. Allerdings war die Individualität nicht von langer Dauer. Denn die Schulleitung untersagte ihm das Tragen der Jeans als auch der langen Haaren. Die Mitteilung an die Kreisleitung und damit verbundene negative Konsequenzen konnten von der besorgten Mutter gerade noch verhindert werden.DSC 0038

Als er sich dann aber in den vierteljährlichen Gesprächen mit Schulleitung und Vertretern der NVA standhaft weigerte, sich für mindestens drei Jahre zu verpflichten und dann während der Grenzausbildung in Eisenach darüber sprach, dass er nicht auf Deutsche, die von Deutschland nach Deutschland flüchten wollten, schießen werde, wurde er in eine Baukompanie versetzt und musste Kabelgräben an der Grenze schachten. Damit konnte er den Dienst an der Waffe umgehen. Die Tür zu seinem Wunschstudium war für ihn danach jedoch verschlossen. 

Die staatlichen Repressalien reichten bis in die Freizeit. Auch seine Tätigkeit als DJ war streng reglementiert. Als er nicht der Vorgabe nachkam, mindestens 60 Prozent Musik von ostdeutschen Musikern und Bands zu spielen, wurde ihm die Lizenz entzogen.

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All dies trug dazu bei, dass er bereits 1987 gegen das autoritäre DDR-Regime demonstrierte, indem er mehrere Monate ein Transparent mit der Aufschrift „822 Jahre Leipzig" hinten in seinen Uralt-Trabant hängte. Das war eine öffentliche Kritik an der SED-Jubelorgie „750 Jahre Berlin – Hauptstadt der DDR“.

Selbstverständlich nahm er auch an den berühmten Leipziger Montagsdemonstrationen des Jahres 1989 teil, war einer der Hauptsprecher auf diesen, wurde im März 1990 in die erste (und letzte) frei gewählte Volkskammer gewählt und saß nach der Wiedervereinigung bis 2009 für die SPD im Bundestag.

Sein Vortrag verdeutlichte die Ungerechtigkeiten, die täglich auf vielen DDR-Bürgern lastete. Das Misstrauen war allgegenwärtig. Zu groß war die Angst, ein Nachbar könnte ein Stasispitzel sein. Obwohl Gunter Weißgerber nur von wenigen persönlichen Geschehnissen berichtete, wurde allen Zuhörern die Härte und Ungerechtigkeit des DDR-Regimes deutlich. Die zahlreichen Anekdoten machten den Vortrag dabei stets greifbar und verständlich.

Dank gebührt Gunter Weißgerber, der uns das Leben in der DDR auf so eindrucksvolle Weise nähergebracht hat.“

Anna König, Q4

Fotos: Annabelle Weyer

JGS wird zur Kunstgalerie

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Ausdrucksstark und facettenreich:

Die Kunstausstellung der Leistungs- und Grundkurse bot vielfältige Einblicke

Die HNA berichtete:

„Kunstlehrerin an der Jacob-Grimm-Schule, Maria João Ventura, lädt zur Ausstellung der Arbeiten ihrer Grund- und Leistungskurse aller Klassenstufen des Oberstufengymnasiums ein. Über drei Etagen erstreckt sich die Ausstellung der Kunstwerke ihrer talentierten Schüler und verwandelt so die Flure der Schule an der Wilhelmshöher Allee in eine kleine Kunstgalerie.

Ausgestellt werden Fotografien, Gemälde, Zeichnungen und Plastiken. Künstlerisch behandelt werden dabei Themen wie: Die Architektur in den Prosagedichten „Die Unsichtbaren Städte“ von Italo Calvino, zwischenmenschliche Begegnungen in Filmstandbildern und ganz zentral in der Ausstellung, Identität im Kontrast zur Eigen- und Fremdwahrnehmung. Besonders interessant sind die Arbeiten zur Fragestellung „Ich, der Sohn, der ich nicht geworden bin“, der sich der – ausschließlich aus Mädchen zusammengesetzte – Leistungskurs der zwölften Klasse annehmen durfte. Zudem wurden bei der von den engagierten Schülern mit Live-Klezmer-Musik und selbstgebackenem Kuchen abgerundeten, erfolgreichen Vernissage verschiedene Filme und Montagen gezeigt. Die Kunstwerke sind noch bis zu den Sommerferien Anfang Juli zu sehen.“ (rax)

(HNA-Schulnotizen vom 28.4.2016)

Fotos: Annabelle Weyer

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Zum 21. Mal Austausch mit Tres Cantos / Spanien

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Die spanische Kultur, Land und Leute erleben – dafür verbrachten sechs Schülerinnen und Schüler der JGS sowie 12 Teilnehmer der HSS einen Teil ihrer Ferien und die anschließende Schulwoche in spanischen Familien. Das war eine gute Gelegenheit, in das spanische Alltagsleben einzutauchen, typische familiäre Gewohnheiten kennenzulernen und natürlich die mühsam erworbenen Sprachkenntnisse endlich einmal in echten Lebenssituationen vor Ort anzuwenden. Alle bestätigten, dass sie in ihren Familien sehr herzlich aufgenommen und großzügig umsorgt wurden.

Das zehntägige Programm war so abwechslungsreich gestaltet, dass der spanische Schulalltag kennengelernt, interessante Ausflüge nach Madrid und Salamanca gemacht sowie eine Wanderung rund um den Escorial, eine ehemalige Schloss- und Klosterresidenz aus dem 16. Jahrhundert,  unternommen werden konnten. Die Ausflüge nach Madrid ermöglichten tolle Blicke von oben auf die Stadt (Terrasse des Círiculo de Bellas Artes), den Besuch zweier Museen (Reina Sofía und Sammlung Thyssen), das Fotografieren unterschiedlicher Sehenswürdigkeiten (Plaza Mayor, Palacio Real, Puerta del Sol,…) sowie Tapas-Essen in einer kleinen Bar im Lavapies-Viertel.

Voller schöner Eindrücke und mit neuen Freundschaften in Tres Cantos kehrten alle nach Deutschland zurück und freuen sich auf den Gegenbesuch der Austauschpartner im September.

Text: Britta Neumann-Westhof