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      Die JGS stellt sich vor

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      Rundgang durch die JGS mit Schüler:innen

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      Platz 1 für das JGS-Team „Ultrakapitalisten und Co. KG“ 

      Planspiel Börse

      Planspiel BörseDas „Planspiel Börse“ ist ein Online-Wettbewerb der Sparkassen, bei dem die teilnehmenden Schüler:innen durch „Learning by Doing“ ein virtuelles Spielkapital von 50000 Euro innerhalb von 17 Wochen durch geschickte Transaktionen an der Börse zu vermehren versuchen. 

      Durch die Teilnahme an diesem Wettbewerb brach in der Zeit von 4. Oktober 2023 bis 31. Januar 2024 an der Jacob-Grimm-Schule-Kassel regelrecht das Börsenfieber aus. Es wurde spekuliert, nach unterbewerteten Aktien gefahndet und mit ausgeklügelten Strategien nach einem Maximum an Kursgewinnen gesucht. Letztendlich hat das JGS-Team „Ultrakapitalisten und Co. KG“, bestehend aus den Schülern Noah Buck, Max Corréus, Dino Fazilbegovic und Tizian Schminke des Leistungskurses Wirtschaftswissenschaften der Einführungsphase, unter der Leitung von Dr. Sanela Sivric-Pesa, mit einer exzellenten   Anlagestrategie in vier Monaten eine Rendite von 11,50 Prozent erzielt und damit den 1. Platz in der Depotgesamtwertung „Performance“ im Ranking der Kasseler Sparkasse belegt. Für die Schüler:innen war das Planspiel Börse – wie sie selbst betonen – definitiv eine wertvolle Erfahrung, da sie spielerisch die Chancen und Gefahren der Börse miterleben und Strategien zum Handeln mit Aktien selbständig erstellen konnten. Bei der Entwicklung der Strategien mussten sie aktuelle Nachrichten verfolgen und die Informationen über die Unternehmen einsammeln, wodurch ihre wirtschaftlichen Grundkenntnisse gefestigt und ihr Börsenwissen vertieft wurde. Laut Dr. Sivric-Pesa ist dieses Wissen ein wichtiger Beitrag, den Schüler:innen – im Rahmen der frühzeitigen Finanzbildung – die Möglichkeit zu geben, ein Gefühl für den Umgang mit dem Geld zu entwickeln und das kritische Auseinandersetzen mit verschiedenen Anlagemöglichkeiten zur Vermögensbildung zu erfahren. So bekommen sie grundlegende Fähigkeiten vermittelt, die sie benötigen, um in der heutigen komplexen Wirtschaftswelt finanziell kompetent und unabhängig zu sein. Eine hervorragende Leistung des JGS-Teams!

       

      Text und Foto: Dr. Sanela Sivric-Pesa (auf dem Foto von links nach rechts: Noah Buck, Tizian Schminke, Max Corréus und Dino Fazilbegovic)

      Grafik: App-Planspiel Börse 

       

       

       

       

      Starke Auftritte beim Jazzkonzert von HSS und JGS

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      Kassel – Der September ist zwar noch fern, aber der gleichnamige Song von Earth, Wind & Fire ist immer ein Garant für gute Laune. So auch in der Heinrich-Schütz-Schule (HSS) beim gemeinsamen Jazzkonzert mit der Jacob-Grimm-Schule (JGS). Bei der Zugabe verwandelte sich die Aula in einen Tanzsaal, es war das rauschende Finale eines umjubelten Abends.

      Der hatte zweieinhalb Stunden zuvor mit dem musikalischen Nachwuchs begonnen. Vor rund 400 Gästen überzeugten die Bläsergruppe (Leitung: Barbara Kühnen) und die Rhythmusgruppe (Leitung: Florian Brauer) der Jahrgangsstufe 6 bei ihrem ersten Auftritt. Souverän unterstützt von Edgar Schulz und Kiyan Muhammadi mit hellen Stimmen.

      Was nach der Nachwuchsarbeit kommt, zeigte die Bigband der HSS. Sie wird von zwei Lehrern geleitet: Christian Hanf, der dirigierte, und Bernd Trusheim, der selbst Posaune spielte. Die leistungsstarke Band servierte Latin und Pop, unter anderem den Song „Happy“ mit der Sängerin Rebecca Zhang.

      Die Jazz-Combo der JGS um Lehrer und Keyboarder Gunther Fuhr präsentierte sich anschließend mit einem breiten Spektrum an Talenten: Pauline Roppel (Gesang), Florin Hartig (Trompete), Marlene Fink (Violine), Alexander Jovanovic (Gitarre), Oscar Lange Bangs (Bass) und Colwyn Seidel (Schlagzeug).

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      Toll war ein Lied, das ursprünglich aus der Türkei stammt und hier in der sephardisch-jüdischen Version „Fel Shara“ begeisterte.

      Der zweite Teil gehörte dann ganz der Bigband der JGS unter Leitung von Lisa Sommerfeld, die mit viel Verve dirigierte, und dem Blechbläser Bernd Trusheim. Die Power war beeindruckend, ebenso das Repertoire von Aretha Franklin bis Snarky Puppy.

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      Viele trugen zum Gelingen bei. Darunter die Sängerinnen Pauline Roppel, Eva Radzikhovskiy, Victoria Knoch und Mia Blume, Sänger und Trompeter Florin Hartig, der mit Cole Porter glänzte, sowie die Bandmitglieder Alon Gatchalian und Lasse Ankermann, die einen Song selbst arrangiert hatten. Riesenapplaus und am Ende ein tanzbarer September.

      Hessische Allgemeine (Kassel-Mitte) vom 17.02.2024

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      Vortragender: Parweez Amin

      „Nie wieder ist jetzt! Nie wieder ist jeden Tag!“ Mit diesem Appell beendeten die Vortragenden bei  der diesjährigen Veranstaltung anlässlich des Holocaustgedenktags der Jacob-Grimm-Schule ihre Rede, zu der sie die gesamte Schulgemeinde in die Turnhalle gerufen hatten. Wie jedes Jahr in der Projektwoche hatte eine Gruppe von Schüler:innen sich mit der Vorbereitung des Holocaustgedenkens an der Schule beschäftigt, das terminbedingt diesmal erst im Februar stattfand. Dabei entschieden sich die Schüler:innen ganz bewusst dafür, in diesem Jahr gleichzeitig ein politisches Statement gegen rechtsradikale Tendenzen in unserer Gesellschaft abzugeben, auch in Anlehnung an die Aufdeckungen der investigativen Journalisten von „Correctiv“ sowie die aktuellen Demonstrationen gegen Rechtsradikalismus. Indem sie sich auf den Holocaust und Auschwitz bezogen, machten sie deutlich, wie die „Neue Rechte" mit Worten und Taten unsere demokratische Grundordnung angreift und welche Gefahr davon ausgeht.

      DSC 7108Doch auch das Erinnern kam nicht zu kurz. Verstärkt wurde die Gruppe durch drei Schüler:innen, die sich in der Projektgruppe mit dem Thema „Stolpersteine in Kassel“ auseinandergesetzt hatte und im Namen der Schule eine Pflegepatenschaft für die Stolpersteine des Ehepaars Feldstein sowie der verwandten Familie Behrens/Epstein in unmittelbarer Nähe der JGS übernommen hat. Sie erinnerten im zweiten Teil der Veranstaltung an deren Schicksale, an Menschen, die fest in der Kasseler Gesellschaft integriert waren, bis sie der Diskriminierung, Verfolgung und Vernichtung durch die Nationalsozialisten ausgesetzt wurden, und machten dies auch am Beispiel Lilli Jahns deutlich, deren Töchter auf die Jacob-Grimm-Schule gingen und aufgrund ihrer jüdischen Mutter diskriminiert wurden. Auch Lilli Jahn wurde nach Auschwitz deportiert.

      Auschwitz begann mit Worten, mit Nichtstun und mit Wegschauen - dies dürfe nie wieder passieren, machten die Schüler:innen deutlich: „Erinnern heißt, nicht zu vergessen, und wir wollen nicht vergessen. Wir wissen, wohin eine menschenverachtende Diktatur führen kann, und wissen um die Anfänge dieser Diktatur. Rechte Sprache darf nicht wieder Einzug in unsere Sprache halten, Fake News in Social Media nicht als Teil glaubwürdiger Medien gesehen werden – und unsere Geschichte darf sich nicht wiederholen. Deswegen wollen wir erinnern – deswegen müssen wir erinnern.“

      Der Song „Stolpersteine“ (Trettmann) beendete die eindrucksvolle und nachdenklich stimmende Veranstaltung, über die sich viele Schüler:innen auch noch im Anschluss austauschten.

      Mitwirkende: Parweez Amin, Jonna Bachmann, Armin Bijesovic, Oscar Guthof, Rijänna Kleußer, Ella Schneider, Lydia Schöppe, Luca Schütz

      Text und Fotos: Annabelle Weyer. Die Fotos zeigen die Mitwirkenden bei der Holocaustgedenkveranstaltung sowie einen Teil der Projektgruppe "Stolpersteine in Kassel" beim Putzen der Steine (Foto rechts, vordere Reihe , v.l.n.r.: Arman Novin, Parweez Amin, Fereshta Sharifi, hintere Reihe, v.l.n.r.: Krzysztof Leszczinsky, Armin Bijesovic, Henrike Möller, Emily Führer, Sisa Grunwald, Rahel Tafere).

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      Vortragender: Armin Bijesovic

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      Vortragender: Oscar Guthof

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      Vortragende: Jonna Bachmann

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      Vortragende: Ella Schneider

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      Vortragende: Lydia Schütz

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      Vortragende: Rijänna Kleußer

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      Parweez Amin beim Putzen der Stolpersteine von Max und Fanny Feldstein in der Ruhlstr. 2.

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      Von links nach rechts: Arman Novin, Armin Bijesovic, Parweez Amin, Rahel Tafere, Fereshta Sharifi, Emily Führer, Henrike Möller, Sisa Grundwald hinter den Stolpersteinen von Anna Behrens, die in Theresienstadt ermordet wurde, sowie ihrer Tochter Hilde Epstein, deren Mann Harry Nathan Epstein und deren Sohn Rudolf Epstein, die 1937 nach Australien flüchteten, in der Friedrich-Engels-Str. 2.

      Mein Leben in der Zukunft - was wird im Alltag auf mich zukommen? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Schüler:innen der Jacob-Grimm-Schule am diesjährigen Zukunftstag, an dem alle aktuellen Abiturient:innen der Qualifikationsphase 3/4 teilnahmen. Nach einer kurzen Einführung konnten sich die Jugendlichen in den Workshops  „Wohnen“, „Finanzen“, „Steuern" und „Krankenkasse“ über Themen informieren, die in der Schule oft zu kurz kommen, im späteren Berufsalltag oder auch im Studium aber eine wichtige Rolle spielen - gut, wenn man also informiert ist. Die Workshops führten Vertreter:innen verschiedener Branchen durch, die sich im Rahmen der gemeinnützigen Organisation IWJB gGmbH engagieren. Vielen Dank dafür!

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      Text und Fotos: Annabelle Weyer

      Weihnachten ist im Dezember - die Projektwoche ist im Januar, kurz bevor es Zeugnisse gibt. Bisher hat das noch immer gestimmt und so kamen auch in diesem Jahr genügend Projekte zustande, die sich unter dem Oberthema „Zukunftsperspektiven und -visionen“ zusammenfassen ließen. Dabei gab es drei Unterthemen: "Die Welt von morgen - globale Zukunftsperspektiven", "Zukunft macht Schule - Perspektiven für die JGS" und "Future me - mein Platz in einer Welt der Zukunft".

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      So konnte sich jede:r nach persönlichem Interesse in die unterschiedlichsten Projekte einwählen. Die Angebote umfassten das praktische Erproben von Entspannungsprogrammen sowie theoretisches Wissen über mentales Training um die Zeit zum Abitur zu überstehen, Kochen mit knappem Budget im baldigen Studium, Auseinandersetzung mit der eigenen Zukunft im Projekt „Future Me“, wo Dioramen zu Zukunfts-, Reise- oder Berufsplänen gestaltet wurden. Beim Yoga stand das Erlernen von Selbstakzeptanz im Fokus, zum Teil wurde ganz praktisch geübt, zum Teil an theoretischem Hintergrundwissen gearbeitet, während andere Gruppen sich mit der Stadtplanung der Zukunft befassten und Entwürfe für zukünftiges Stadtleben entwickelten oder den Schwerpunkt „Wie grün ist Kassel?“ untersuchten. Es wurde Theater gespielt und aus naturwissenschaftlicher Perspektive zur Schönheit der Natur gearbeitet. Während eine Gruppe sich mit dem viel besprochenen JGS-Spirit befasste, kümmerten sich andere um die Stolpersteine, für die die Schulgemeinde nun verantwortlich ist. Außerdem wurde das gemeinsame Gedenken an den Holocaust vorbereitet. Hier wurden verschiedene Arbeitsschwerpunkte gesetzt, die Veranstaltung zum Gedenken an die Befreiung von Auschwitz fand am 8.2.24 statt.

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      Dies sind nur einige Eindrücke der Arbeit in dieser Woche, die Bilder der Präsentation sprechen für sich, die Bandbreite war so bunt und vielfältig, wie es unserer Schule als Gemeinschaft entspricht.

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      Text: Meike Bachmann

      Bilder: Annabelle Weyer, Meike Bachmann

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