Aktuelles

Gute Leistung beim Fußballturnier

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Unsere Schulmannschaft hat erfolgreich am Schulturnier der Goetheschule teilgenommen. Das Herrenteam konnte eine starke Leistung abrufen, in engen, spannenden Spielen, inklusive Siebenmeterschießen, konnte es sich durchsetzen und eine gute Platzierung (Platz 4) erreichen. Herzlichen Glückwunsch!

Foto Fußballturnier Febr. 2018

 

Foto: Katharina Kastmann

Chancengleichheit bei der Projektwoche

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DSC 0009"Chancengerechtigkeit und Chancengleichheit - Strukturen und Famlien und der ewige Geschlechterkampf" lautete das Motto der Projektwoche 2018 an der Jacob-Grimm-Schule. Vielfältige Ideen wurden in den verschiedenen Projekten entwickelt und während der viertägigen Arbeitszeit umgesetzt. Ihre Ergebnisse zeigten die Schülerinnen und Schüler, die ihre Projekte mit Unterstützung des Kollegiums selbst leiteten, während der Projektwochenpräsentation Ende Januar. Produkte wie Fotos, Siebdruck, Tanzvorführungen und kreative Texte zu „Grimms versunkenen Wortschätzen“, Forschungsarbeiten im naturwissenschaftlichen Bereich sowie die Auseinandersetzung mit Themen wie dem „ultimativen Geschlechterkampf“, Chancengleichheit und Gerechtigkeit gewährten den Besuchern einen Einblick in die Arbeit der Jugendlichen. Besonders auffällig war der Bezug zu Kassel, den viele Schülerinnen und Schüler herstellten, etwa durch die Beschäftigung mit dem neu entstehenden Jugendparlament, Ungleichheit in Kassel, einem möglichen Straßenbahnausbau nach Harleshausen sowie unsichtbaren (sozialen) Stadtteilgrenzen. Begleitet wurde die zentrale Abschlusspräsentation in der Turnhalle von der Big Band, die ebenfalls während der Woche zusammenarbeitete. Viele Ideen und Denkanstöße werden sicher weiterverfolgt werden.

Fotos: Jana Keßler

 

 

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Gedankensplitter - Auschwitz... und ich

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IMG 0917… das kann als Überschrift über die Gedanken und Gespräche zu einer einwöchigen Exkursion nach Auschwitz/Oświęcim stehen, zu der eine neunzehnköpfige Schülergruppe der Jacob-Grimm-Schule unter der Leitung von Stephanie Schulze, Maria Eichner und Annabelle Weyer während der Projektwoche aufbrach.
Am ersten Tag befasste sich die Gruppe im Rahmen einer Führung durch das Stammlager I intensiv mit der Geschichte und Organisation des Konzentrationslagers Auschwitz. Am Nachmittag folgte dann eine Führung durch die Stadt Oświęcim und die Auseinandersetzung mit dem langen Abschnitt jüdischen Lebens in der Stadt vor der Errichtung des Lagers. Der Kontrast zwischen der fünfhundertjährigen jüdischen Tradition der Stadt und der Auslöschung allen jüdischen Lebens in den kurzen Jahren des Holocaust, die Ausstellungsstücke in den einzelnen Blöcken im Stammlager, die Shoa-Ausstellung, die jüdisches Leben vor der Herrschaft der Nationalsozialisten zeigt, gaben Denkanstöße und führten zu intensiven Gesprächen in der Auswertung am Abend, viele Gedankensplitter in Bezug auf den Umgang mit Ausgrenzung und dem Fremden in der Gegenwart wurden ausgetauscht.
Ein neuer Blickwinkel auf die Geschehnisse im Lager wurde den Teilnehmern am nächsten Tag in der Kunstausstellung eröffnet, bei der Auftragskunst der SS, aber auch Portraits und kleine Arbeiten, die die Häftlinge im Geheimen angefertigt hatten, gezeigt wurden. Insbesondere das Bedürfnis der Opfer nach der Sichtbarmachung des Einzelnen, dem Erhalt des Ichs im Stammlager und in Birkenau vor dem Hintergrund des unvorstellbaren Genozids und der Entmenschlichung, kristallisierte sich dabei als ein wesentlicher Aspekt bei der Auseinandersetzung mit dem Thema Auschwitz heraus, viele Gedankensplitter zu einzelnen Schicksalen standen hier im Vordergrund.
Einen ganz persönlichen Zugang zum Thema konnten die Jugendlichen am Nachmittag durch das Gespräch mit dem Zeitzeugen Wacław Długoborski erhalten, der als einer der letzten Überlebenden von Auschwitz von seinem Leben in der Zeit als politischer Häftling in Birkenau berichtete. Abends gab es die Möglichkeit, diese Eindrücke in der Bibliothek der Jugendbegegnungsstätte anhand von Akten und Dokumenten zu Zeitzeugenaussagen zu vertiefen. Besonders durch diese Tageseindrücke wurde noch einmal der Blick für die verschiedenen Opfergruppen und deren unterschiedliche Situationen geschärft.
Mit diesen Eindrücken des Vortages nahm die Gruppe am Donnerstag an einer dreistündigen Führung durch Auschwitz-Birkenau teil. Besonders die schiere Größe des Geländes, aber auch die Fotografien in der sogenannten Sauna oder die Zeichnungen im Kinderblock hinterließen einen tiefen Eindruck. Am Nachmittag erfolgte dann eine sehr individuelle Reflexion der Woche, die in Form eines Workshops Raum gab für die Emotionen der Jugendlichen, wie Erschütterung, Leere, Wut, Trauer, Unverständnis über die Situation, für eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Gegenständen von Individuen einerseits und der unfassbaren Größe des Holocausts und der Entmenschlichung andererseits. Abschließend wurde die Bedeutung der Konfrontation der Gruppe mit diesem Ort für die eigene Erinnerung und Zukunft diskutiert, viele Gedankensplitter wurden formuliert, die teilweise erst in den Wochen nach der Fahrt reflektiert, sortiert und der Schulgemeinde in Form einer kleinen Ausstellung nähergebracht werden sollen. Den Titel für diese ergab sich aus dem Austausch der Schülerinnen und Schüler, da so zahlreiche Eindrücke entstanden, vieles nur bruchstückhaft zu erfassen ist, immer wieder neue Fragen auftauchen und so viele Facetten bestehen, dass die Wahrnehmung des Ortes Auschwitz sich langsam in Teilen zusammenfügte und es doch kein Ganzes ergab. Auf diese Weise nahm jeder seine ganz eigenen „Gedankensplitter“ mit nach Hause. 

Gefördert wurde die Fahrt durch die Stiftung „Erinnern Ermöglichen“ sowie durch die Hessische Landeszentrale für politische Bildung.

Text: Maria Eichner/Annabelle Weyer

Fotos: Ludwig Kowal (Q4)

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Grimm Forum am 27. Februar, 19:00 Uhr

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„Glaub ich das oder weiß ich das?“ unter diesem Titel veranstaltet der Förderverein der Jacob-Grimm-Schule in Kassel am Dienstag, den 27.02.2018, um 19:00 Uhr in der Turnhalle der Schule ein Grimm Forum, das von Schülerinnen und Schülern der Qualifikationsphase vorbereitet wurde. Auf der Bühne diskutieren die Wissenschaftshistorikerin Dr. Marion Hulverscheidt und der Philosoph Dr. Dirk Stederoth über die Deutungsmacht wissenschaftlicher Fakten.

Der Eintritt ist kostenlos, Spenden sind erwünscht. Gäste sind herzlich willkommen.

Plakat zur Veranstaltung

Eigene Stärken finden beim Berufsinformationstag

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Nico Gundlach3„(Er)-Finde Dich! Stärken stärken, Schwächen managen“ – unter diesem Motto bot der diesjährige Berufsinformationstag interessante und inspirierende Einblicke in die Arbeitswelt. Diese jährlich an der Jacob-Grimm-Schule durchgeführte Veranstaltung zur Berufsorientierung startete mit einem Vortrag von Nico Gundlach, der eindrücklich den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern der Qualifikationsphase zwei (Q2) berichtete, wie er vor mehr als fünfzehn Jahren beschloss, die Werbe-, Kommunikations- und Medienagentur „Neue Formen GmbH & Co. KG“ zu gründen. Heute hat das Kasseler Unternehmen mit Niederlassung in Köln etwa 50 Mitarbeiter. Unter ihnen sind Grafik-Designer, Mediengestalter, Kommunikationswirte, aber auch Literaturwissenschaftler, Bankkaufleute und Juristen. Zahlreiche Auszeichnungen, wie zum Beispiel zweimal Silber beim Deutschen Dialogmarketingpreis oder Branchensiege im Jahrbuch der Werbung dokumentieren den Erfolg des Unternehmens, das jährlich über vier Millionen Euro umsetzt. So erzählte Nico Gundlach anschaulich, wie man von einer Idee erfolgreich zur Selbstständigkeit gelangen kann und welche Rolle dabei Kreativität und die Bereitschaft, eingetretene Pfade zu verlassen, spielen. Dabei ist ihm das Pinguin-Prinzip (Eckart von Hirschhausen) besonders wichtig. Es sei viel effektiver, eigene Stärken zu erkennen und zu stärken, statt an seinen Schwächen herumzudoktern. Wenn man nämlich als Pinguin geboren wird, machten auch sieben Jahre Psychotherapie aus einem keine Giraffe.
Im Anschluss an den mit viel Beifall kommentierten Vortrag stellten über 40 Repräsentanten aus fast 30 Institutionen verschiedenste Arbeits- und Berufswelten vor, zum Beispiel aus den Bereichen Beratung, Management, Architektur, Medien und Kultur. Dank Heike Haschen bietet dieser Tag jährlich für alle Schülerinnen und Schüler der Q2 die Möglichkeit, sich Anregungen zu holen, mit dem eigenen Berufswunsch genauer auseinanderzusetzen und Kontakte zu knüpfen.

Text: Heike Haschen/Annabelle Weyer

Fotos: Annabelle Weyer/mit freundlicher Genehmigung von Nico Gundlach

 

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