Aktuelles

Interkulturelle Begegnungen

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IMG 2133Der Mai war ein Monat der Austausche, gleich drei unterschiedliche Begegnungen fanden innerhalb von drei Wochen statt.
Die erste Schülergruppe startete noch in den Osterferien mit weiteren Teilnehmern aus der HSS und ihren Begleitlehrerinnen Frau Neumann-Westhof und Frau Mundry nach Madrid. Dort erwarteten sie gastfreundliche Familien, eine für unsere Bedürfnisse stets offene Schulleitung sowie ein abwechslungsreiches Programm. Ausflüge in die Innenstadt von Madrid, die nähere Umgebung (Escorial) sowie eine mit den spanischen Austauschpartnern gemeinsam unternommene Fahrt nach Segovia gaben einen guten Einblick in eine Region des Landes, dessen Sprache man sich hier so mühsam aneignet. Die zehn Tage gaben ebenfalls einen Einblick in den spanischen Familienalltag sowie das Schulleben, ein wesentlicher Unterschied zu den Städtefahrten, und wenn man Glück hat, lernt man sogar einen Jugendlichen ähnlichen Alters kennen, mit dem man weit über den Austausch hinaus in Kontakt bleibt. Im September kommt die spanische Gruppe zum Gegenbesuch nach Kassel.
IMG 2071Noch während die eine Gruppe in Spanien war, reisten bereits die Austauschteilnehmer aus Toul (Frankreich) an; dies ist das jüngste Austauschprojekt in Kooperation mit der Herderschule und der Lichtenbergschule. Kassel mit seinen Sehenswürdigkeiten wurde erkundet, die weitere Umgebung mit Eisenach und der Wartburg, aber auch eine zweitägige Fahrt nach Berlin stand auf dem Programm. Unsere Schüler brauchten eine Menge Geschick und Organisationstalent, um sowohl dem Schulalltag mit Tests usw. als auch dem Gast aus Frankreich gerecht zu werden!
Dies gilt auch für die Teilnehmer am Austausch mit La Réunion, sie waren vor die gleiche Aufgabe gestellt und haben sie super gemeistert! Inzwischen war nämlich auch die Austauschgruppe aus La Réunion angekommen. Erstmalig kam es in diesem Jahr zu einer innerfranzösischen Begegnung in einem unserer Klassenräume! Beide Gruppen nahmen unter anderem am Unterricht in der Q2 teil und hatten dort die Aufgabe, sich mit den deutschen SchülerInnen über (noch) bestehende Vorurteile und deren Relevanz für das deutsch-französische Verhältnis auszutauschen. Auch die Reunionesen hatten darüber hinaus ein attraktives Programm in Kassel und Umgebung und der Abschied nach zwei Wochen war oft tränenreich. Nächstes Jahr findet der Gegenbesuch in dem am weitesten entfernten Teil Europas statt.

Die Fotos zeigen das Abschiedsfest des Réunion-Austauschs in Kassel sowie die deutsch-spanische Gruppe vor dem Aquädukt in Segovia (Spanien). Text und Fotos: Britta Neumann-Westhof

150. Jubiläum - Karten für den Festakt

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Für den Festakt zum 150. Schuljubiläum am 14. Juni um 11:00 Uhr sind noch Karten erhältlich.

Diese können sich Schülerinnen und Schüler sowie Eltern, Ehemalige und Freunde der JGS

im Sekretariat kostenlos abholen.

Die Jacob-Grimm-Schule freut sich auf ein schönes Fest!

Einladung

Gesundheitstag der Q2

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DSC 0032Am 12.06.2019 findet wieder der Gesundheitstag für die Qualifikationsphase 2 statt. Gemeinsamer Start ist in der Turnhalle von 8:00 - 9:30 Uhr mit einem Vortrag zum Thema "Body Positivity".

Wer von der gesellschaftlich und medizinisch definierten (Körper-) Norm abweicht, erfährt schnell Wertungen, Diagnosen und Pathologisierung. Die Body-Positivity-Bewegung macht auf dieses gesellschaftliche Phänomen und die schädlichen Folgen für u. a. Gesundheit und Wohlsein aufmerksam.
In ihrem Vortrag zum Thema Body Positivity wird Dr. Laura Meritt aufzeichnen, wie selbstverständlich herrschende Bilder und Annahmen übernommen und weitergetragen werden. Durch im Vortrag eingestreute Übungen werden die Schüler*innen eingeladen, sich bewusst zu machen, wie stark auch sie solche Zuschreibungen gelernt und verinnerlicht haben.
Welche Möglichkeiten gibt es, sich aus dieser Beschämungskultur zu befreien? Wie können wir diesbezüglich ein anderes Klima schaffen? Dies soll gemeinsam erarbeitet und die Körpervielfalt gefeiert werden.
Dr. Laura Meritt, Herausgeberin von u. A. „“ Frauenkörper neu gesehen“ (2012, Orlanda Frauenverlag GmbH, Berlin) ist Kommunikationswissenschaftlerin, Lachforscherin, feministische Linguistin und Autorin.

weiteres Programm:

9.30 - 10.00 Uhr Pause mit verschiedenen (Mitmach-)Angeboten

10.00 – 11.30 Uhr Workshop- Block I

11.30 – 12.00 Uhr Pause mit verschiedenen (Mitmach-)Angeboten

12.00 – 13.30 Uhr Workshop-Block II

Eine Übersicht über alle Workshops ist hier zu finden.

Podiumsdiskussion zur Europawahl

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DSC 0007Anlässlich der Europawahl bereitete der Politik- und Wirtschaft-Leistungskurs von Kerstin Otto (Aufgabenfeldleiterin II an der JGS) eine Podiumsdiskussion mit prominenten Gästen vor: Michael Roth, Bundestagsabgeordneter der SPD und Staatsminister für Europa, sowie Detlef Drewes, HNA-Auslandskorrespondent in Brüssel, kamen an die Jacob-Grimm-Schule, um mit den JGS-Schülern über die Zukunft Europas zu diskutieren. Lesen Sie hier den HNA-Artikel vom 14.5.2019:

Für sie ist Europa selbstverständlich
Schüler diskutierten mit Staatsminister Roth und EU-Korrespondent Drewes

Von MAELENE LINDGREN

Kassel – „Wir kennen Europa nur mit offenen Grenzen“, sagt Feline Hoffmann. Gemeinsam mit ihrem Mitschüler Lukas Joop und HNA-Redakteur Tibor Pézsa moderierte sie den HNA-Lesertreff, der gestern in der Sporthalle der Jacob-Grimm-Schule mit etwa 350 Schülern stattfand. Zu Gast: Michael Roth (SPD), Bundestagsabgeordneter und Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, sowie Detlef Drewes, HNA-Auslandskorrespondent in Brüssel. Souverän führten Joop und Hoffmann durch die Veranstaltung, unterstützt durch Fragen ihrer Mitschüler. Als ein Hauptthema bewegt der Brexit die Jugendlichen. „Was bedeutet der Brexit für meinen Alltag hier in Kassel?“, will eine Schülerin wissen. Drewes verweist auf die Studien- und Reisefreiheit in Europa. Auch könne der Brexit zu kurzfristigen medizinischen Versorgungsengpässen führen. Ob Deutschland dazu beigetragen habe, dass die Briten die EU verlassen wollen? „Wir haben eine Mitverantwortung“, sagt Michael Roth. „Die EU hat ein schlechtes Bild abgegeben.“ In der EU habe es laut Drewes an Reformbereitschaft gemangelt. DSC 0011Ein Schüler fragt, ob den Briten der Austritt so schwer wie möglich gemacht werden solle, um Nachahmer zu verhindern. „Wir sind nicht bereit, unsere Prinzipien aufzugeben. Wer eine Gemeinschaft verlässt, kann nicht im Nachhinein die Regeln ändern“, sagt Drewes, und Roth fügt hinzu: „Lasst sie doch einfach gehen, auch andere Länder wie Norwegen sind nicht in der EU.“ „Kann man Staaten aus der EU werfen, wenn sie sich nicht an gemeinsame Werte halten?“, fragt eine Schülerin. Roth: „Ja, aber es ist schwierig und keine Lösung.“ Seine Idee sei ein Grundwerte-TÜV, dem sich alle Länder unterziehen müssten. Angesprochen auf die Urheberrechtsreform, gibt Roth zu: „Ich bin euch gegenüber gescheitert. Ich war nicht in der Lage, Kollegen die Bedenken junger Menschen zu vermitteln.“ Die Jugendlichen sollten sich davon nicht entmutigen lassen, sondern sich weiter engagieren für das, was sie bewegt, empfiehlt Roth. „Kommt unser Protest zum Klimaschutz in Brüssel an?“, will eine Schülerin wissen. „Ja, Sie entfalten Druck“, sagt Drewes. Europa sei nicht nur wirtschaftlich verknüpft, sondern auch eine Wertegemeinschaft, sind sich Drewes und Roth einig. „Geht wählen, und wenn ihr noch nicht alt genug dazu seid, nervt die, die es sind“, sagt Drewes und ergänzt: „Europa ist nach wie vor ein Friedens- und Entwicklungsprojekt.“

Den ganzen Artikel sowie Stimmen unserer Schülerinnen und Schüler zur Europawahl finden Sie hier: HNA-Artikel zur Podiumsdiskussion

Fotos: Johannes Wöllenstein (E2)

 

Viel Applaus für DS-Produktionen

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DSC 0119Mit viel Spielfreude und Energie überzeugten die Schülerinnen und Schüler der Q2 im Fach Darstellendes Spiel bei dem Theater-Minifestival das Publikum. An drei Abenden zeigten sie im Dock 4 abwechselnd ihre Produktionen „Sind wir schon da? Dystopia“, „Insomnia“ und „WIRЯKLICHKEITEN“ (Leitung: Simon Aulepp, M. João Ventura, Annabelle Weyer). Alle drei Kurse hatten sich mit dem Thema „Traum“ auseinandergesetzt – auf ganz unterschiedliche Weise. Wo beginnt der Traum und wo die Wirklichkeit? Wie beeinflusst der Alltag unsere Träume – wie beeinflussen die Träume unseren Alltag? Haben Träume überhaupt noch Platz in unserer Gesellschaft? Und wo ist mein Platz im Leben? – Dies waren Fragen, die die Schülerinnen und Schüler umtrieben. Dass diese teils nachdenklich stimmenden, teils verstörenden, teils aber auch Mut machenden Inszenierungen beim Publikum auf große Begeisterung stießen, verdeutlichte der lang anhaltende Applaus an allen drei Abenden. Zum ersten Mal zeigte an der Jacob-Grimm-Schule auch eine Tanztheatergruppe („WIRЯKLICHKEITEN“), wie vielfältig der eigene Körper als Ausdrucksmittel genutzt werden und wie individuell auch die Verarbeitung des Themas auf diese Weise sein kann. So gingen die Zuschauer mit vielfältigen Eindrücken in den Abend.

Wo Traum und Wirklichkeit verschmelzen
Theater-Minifestival der Jacob-Grimm-Schule im Dock 4

VON ANNIKA IMMISCH

Kassel – „Eigenartig, erfolglos, erbärmlich.“ Als Epsilon möchte man ungern eingestuft werden. Da wird man lieber als kluges, schwarz gekleidetes Alpha geboren, das aufgrund seiner Schlauheit sehr viel mehr arbeiten darf als seine weniger hochrangigen Mitmenschen. Oder? Mit diesen und anderen Fragen zum Thema Dystopie, Wirklichkeit und Traum beschäftigen sich drei Theaterstücke, die die Grundkurse für Darstellendes Spiel der Jahrgangsstufe Q2 der Jacob-Grimm-Schule drei Tage im Dock 4 zeigen. Am Donnerstagabend wurde das Minifestival vom Kurs unter der Leitung von Simon Aulepp eröffnet. Angelehnt an Buchklassiker wie „Schöne neue Welt“ und „1984“ werden im Stück „Sind wir schon da? Dystopia“ albtraumhafte Welten thematisiert und hinterfragt. Auf einer leeren Bühne, nur von Lichtreflexen und Soundeffekten begleitet, verkörpern die 20 Kursteilnehmer eine düstere Collage: Konsum, Digitalisierung, Krieg, Überwachung, der Mensch als Objekt. Kann es ihm in dieser Welt noch gelingen, er selbst zu sein? Die Welt der Schlaflosigkeit: Im Anschluss führten 17 Schüler von Maria João Ventura „Insomnia“ auf. Mit einer reduzierten, mit Sessel, Stuhl und Tisch bestückten Bühne „öffneten“ die Schauspieler, begleitet von Soundeffekten und Lichtspielen, ihre Traumwelten. Wie lassen sich Traum und Wirklichkeit unterscheiden, wie geht man mit Schlafstörungen um? Handelt es sich um ein Phänomen unserer Zeit? Um Folgen der digitalisierten Welt, die uns nicht zur Ruhe kommen lässt, obwohl man sich so sehr nach Ruhe sehnt? Das dritte Stück „WIRЯLICHKEITEN“, das gestern Premiere feierte, ist ein Tanztheater unter der Leitung von Annabelle Weyer, das sich ebenfalls mit Grenzen von Traum und Realität beschäftigt.
Fotos: M. João Ventura, Ben Schöttner

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