Aktuelles

Aufnahme der neuen Einführungsphase

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Herzlich Willkommen!

Ein Herzliches Willkommen allen neuen Schülerinnen und Schülern die in diesen besonderen Zeiten in die EInführungsphase der JGS aufgenommen wurden. Wie auch schon der Abschied von den Abiturienten im Juni so fand auch der Empfang des neuen Jahrgangs mit ein Gruppen, mit Abstand und Hygienekonzept statt. War die Situation in der Sporthalle zu Beginn noch etwas beklemmend - es war wirklich still in der Halle, die mit etwa 100 Schülerinnen und Schülern besetzt war - so ließen sich nach der musikalischen Begrüßung durch die Jazz-Combo und Grußworte durch die Schulleitung die ersten Unterrichtsstunden abgesehen von der ungewohnten Sitzordnung schon etwas entspannter an. Wir wünschen allen einen guten Start und eine erfolgreiche Zeit an der JGS!

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Festakt zur Verabschiedung von Arnulf Hill

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Zum Schuljahresende stand noch eine ganz besondere Veranstaltung an: die Verabschiedung unseres langjährigen Schulleiters in den Ruhestand. Wie bereits andere Veranstaltungen der vergangenen Wochen war auch die Verabschiedung von Arnulf Hill geprägt von den derzeitigen durch die Corona-Pandemie gegebenen Bedingungen. Sichtbar war das z.B an der Sitzordnung mit Abstand und den Hygienevorkehrungen. Trotz dieser Äußerlichkeiten gelang es durch die unterhaltsame Moderation von Bernd Trusheim und Florian Brauer sowie die hochkarätige musikalische Gestaltung durch Adele W. Laurich (Violine), Nora Puquett (Saxophon), Hannah Stastny (Klavier) und Jan Luca Schmelzer (Klavier), einen Festakt zu gestalten, der einen würdigen Rahmen für die Verabschiedung unseres Schulleiters bot.

Die Grußworte von Dr. Thorsten Meyfahrt, den Vertreter*innen der SV Marieke Eichstädt, Jonathan Heinemann und Sarah Lorenzana, und durch den Personalrat der JGS, zeigten gewissermaßen eine Innensicht der Schulgemeinde auf den scheidenden Schulleiter, während die Grußworte von Dr. Ines Blumenstein als Leiterin der Heinrich-Schütz-Schule, Michael Jung, Leiter des Studienseminars für Gymnasien in Kassel sowie Gebriele Steinbach, Amtsleiterin des Amtes für Schule und Bildung der Stadt Kassel, einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben eines Schulleiters jenseits des Schulgeländes gaben. 17 Jahre Tätigkeit als Schulleiter unserer Schule wurden so gewürdigt, bevor Sabine Schäfer, stellvertr. Leiterin des Staatlichen Schulamtes Kassel Herrn Hill mit einer kreativen Rede im Krimi-Format in den Ruhestand verabschiedete und Herr Hill selbst noch einmal zu Wort kam.

Allen Beteiligten sei an dieser Stelle noch einmal herzlich für die Gestaltung des Festaktes gedankt!

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Text und Fotos: Meike Bachmann

Lesen Sie im Folgenden das Portrait, welches anlässlich seiner Verabschiedung über Arnulf Hill in der HNA erschien:

 

Mittwoch, 01. Juli 2020, Hessische Allgemeine (Kassel-Mitte) / Kassel

Leiser Abschied nach 17 Jahren

Schulleiter Arnulf Hill verlässt das Oberstufengymnasium Jacob-Grimm-Schule
VON FABIAN BECKER UND CHRISTINA HEIN

Kassel – Ein guter Steuermann, standhaft, wetterfest, bedacht und mit einem stets guten Überblick, verlässt das Deck. Arnulf Hill verabschiedet sich mit Ende dieses Schuljahrs nach 17 Jahren als Schulleiter vom Oberstufengymnasium Jacob-Grimm-Schule (JGS).
Das passiert leise und coronabedingt ohne große Party. Aber das entspricht ohnehin dem ruhigen Wesen von Hill, dem Eitelkeiten und Showauftritte stets fernlagen. Er ist ein Pragmatiker, der seinen Job zuverlässig gemacht und im Hintergrund für den stabilen Rahmen gesorgt hatte, damit sich die Schüler entfalten können. „Wir fördern Neigungen, Talente und Kreativität“, heißt es dazu in den Statuten der Schule.
Der sachliche Hill, der Mathematik und Physik studiert hat, könne „den Naturwissenschaftler nicht verbergen“, hatte die HNA zu seiner Einführung 2003 geschrieben. Dagegen war es dem passionierten Modellflieger stets wichtig, dass seine Schüler tragfähige Flügel entwickeln, um nach der Schule selber gut fliegen zu können.
Dass die JGS für ihre besonders lebendige und politisch aktive Schülerschaft sowie anspruchsvolle Schülerzeitung bekannt ist, dürfte auch mit der Schulleitung zu tun haben. „Und einem großartigen Kollegium“, wie Hill betont. Bei ihm habe das kooperative Prinzip der offenen Tür geherrscht: für Kollegen, Eltern und Schüler.
Die Arbeit mit den Menschen sei ein Grund, warum Hill seinen Beruf in all den Jahren so gern gemacht habe. „Der freundschaftliche Umgang war schon etwas ganz Besonderes“, sagt er zum Schluss. Stolz war er immer dann, wenn sich Schüler der JGS auch über die Schule hinaus engagierten, zum Beispiel im Stadtschülerrat, bei Schulwettbewerben wie „Jugend forscht“ und bei den „Fridays-for-Future“-Demonstrationen. „Ungeachtet dessen, wie ich als Schulleiter dazu stehe, fand ich es immer gut, wenn Schüler für ihre Ideen und Überzeugungen eingetreten sind.“
Wichtig war ihm stets die gute Kooperation mit der Heinrich-Schütz-Schule, mit der nicht zuletzt in zahlreichen hochkarätigen Musikprojekten ein gemeinsamer Erfolgsweg beschritten wird.
Wie breit gefächert die JGS aufgestellt ist, zeigt ihr Engagement in internationalen Comenius-Projekten ebenso wie im jüngst errungenen ersten Platz beim Wirtschaftspreis econo-me. Mit ihrer Buntheit brillierte die Schule zu ihrem 150-jährigen Jubiläum, das im vergangenen Jahr gefeiert wurde.
Die Übergabe der Zeugnisse an den aktuellen Abiturjahrgang vergangene Woche auf dem Schulhof dürfte einer der letzten offiziellen Auftritte des heute 67-jährigen Pädagogen Hill gewesen sein.
Nach einer Tätigkeit als Vermögensberater war er in den Staatsdienst gestartet, zunächst als Lehrer für Mathe und Physik an der Gesamtschule in Bad Karlshafen mit Abordnung ans Oberstufengymnasium Albert-Schweitzer-Schule in Hofgeismar, 1997 folgte die stellvertretende Leitung des Kasseler Wilhelmsgymnasiums.
Im Ruhestand will sich Hill, Vater von drei erwachsenen Söhnen, der mit seiner Frau in Hofgeismar wohnt, wieder seiner vernachlässigten Leidenschaft, dem Amateurfunk, widmen. Vermissen wird er, wie er sagt, „wahrscheinlich den ganz normalen Schulalltag“.

Zeugnisausgabe für den Abiturjahrgang 2020

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Nachdem es lange Zeit so aussah, als könne es gar keine offizielle Veranstaltung anlässlich der Zeugnisverleihung und Ehrung der Abiturientinnen und Abiturienten dieses Jahres geben, zeichnete sich kurz zuvor mit den neuen Lockerungen der geltenden Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ab, dass es nun doch eine Veranstaltung geben würde. Der Jahrgang 2020 war in drei Gruppen auf dem Schulhof versammelt und konnte so mit Abstand und an der frischen Luft die Rede des Schulleiters Herrn Hill sowie musikalische Beiträge in kleiner Besetzung hören. Die Auswahl der Stücke - u.a. eine Interpretation von "Heute hier morgen dort" von Hannes Wader, arrangiert mit Improvisationselementen von Nora Pluquett und Hannah Stastny und "The Rose" von Bette Midler, arrangiert vom Musik LK -  und deren Darbeitung sorgten für Gänsehautmomente sowie die eine oder andere Träne.  Dies bündelte die Stimmung der letzten Wochen und die Traurigkeit darüber, wie dieser Jahrgang seinen Abschied nehmen muss: ohne große Feiern, ohne Abi-Ball, mit Abstand. Umso schöner war es, mit dem feierlichen Rahmen auf dem Schulhof doch noch einen mehr oder weniger gemeinsamen Schlusspunkt zu gestalten, erleichtert, dass alle Prüfungen planmäßig hatten stattfinden können.

Nein, eine große gemeinsame Feier gab es nicht, aber zu feiern gab es so einiges: eine beeindruckende Gesamtdurchschnittsnote des Jahrgangs von 2,28 und zahlreiche besondere Leistungen, die gewürdigt wurden. So wurden die Jahrgangsbesten geehrt: Jaro Habiger, Titus Griebel und Laura Ragab mit der Note 1,0. Nora Pluquett, Silas Weinert, Lola Zach, Lukas Joop mit 1,2. Außerdem gab es u.a. Auszeichungen für die Arbeit in der SV für Sarah Lorenzana, sowie Auszeichnungen für besondere Leistungen in verschiedenen Fächern: Mathematik - Silas Weinert; Biologie - Titus Griebel, Sarah Lorenzana; Chemie - Inka Brunke, Jonas Hilbeck, Clemens Berninger; Physik - Jaro Habiger, Silas Weinert, David Völlmar, Jonas Knoll, Lukas Werner; PoWi - Lukas Joop. Des Weiteren gab es Auszeichnungen in den Fächern Religion und in Musik für die Mitarbeit in Chor, Orchester und Bigband.

Allen Abiturientinnen und Abiturienten Herzliche Glückwünsche und die besten Wünsche für die Zukunft! 

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 Weitere Fotos vom Tag finden Sie hier.

Text und Fotos: Meike Bachmann

 

 

 

Heute hier, morgen dort, bin kaum da muss ich fort,

hab mich niemals dewegen beklagt. Hab es selbst so gewählt,

nie die Jahre gezählt, nie nach gestern und morgen gefragt.

 

 

Manchmal träume ich schwer und dann denk ich es wär

Zeit zu bleiben und nun was ganz and'res zu tun.

So vergeht Jahr um Jahr und es ist mir längst klar ,

dass nichts bleibt, dass nichts bleibt, wie es war.

 

Dass man mich kaum vermisst, schon nach Tagen vergisst,

wenn ich längst wieder anderswo bin, stört und kümmert mich nicht,

vielleicht bleibt mein Gesicht doch dem ein' oder andren im Sinn.

 

 

Manchmal träume ich schwer und dann denk ich es wär

Zeit zu bleiben und nun was ganz and'res zu tun.

So vergeht Jahr um Jahr und es ist mir längst klar ,

dass nichts bleibt, dass nichts bleibt, wie es war.

 

 

Fragt mich einer warum ich so bin, bleib ich stumm,

denn die Antwort darauf fällt mir schwer. Denn was neu ist wird alt 

und was gestern noch galt, stimmt schon heut oder morgen nicht mehr.

 

 

Manchmal träume ich schwer und dann denk ich es wär

Zeit zu bleiben und nun was ganz and'res zu tun.

So vergeht Jahr um Jahr und es ist mir längst klar ,

dass nichts bleibt, dass nichts bleibt, wie es war.

 

 

(Hannes Wader)

 

 

Das sind die „StartUp“-Gründer von morgen!

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3. Platz in Hessen geht an das JGS-Team „Simplify“

 

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Am 25. Juni 2020 um 18:00 Uhr fand die Online-Preisverleihung des Deutschen Gründerpreises für Schüler, des bundesweit größten Existenzgründer-Planspiels für Jugendliche, statt.
Der in die Kategorie „StartUp“ einzugliedernde Wettbewerb wurde von stern, Sparkassen, ZDF und Porsche im Jahr 1997 ins Leben gerufen und durch ein hochkarätiges Kuratorium, bestehend aus der Bertelsmann SE & Co. KGaA, der Gruner + Jahr GmbH, der Süddeutschen Zeitung und den Versicherungen der Sparkassen, unterstützt. Als Kooperationspartner gelten neben dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie auch verschiedene Kultusministerien und Bildungsinitiativen.
Das Team der Jacob-Grimm-Schule Kassel mit dem Namen „Simplify“, bestehend aus den Schülern des Leistungskurses „Wirtschaftswissenschaften“ der Qualifikationsphase Q1/2 (Noah Baumann, Leon Becker, Johannes Budde, Conner Janovsky, Manuel Moderow und Hannes Thumser), unter der Leitung der Lehrkraft Dr. Sanela Sivric-Pesa als Coach, hat im Rahmen einer fiktiven Unternehmensgründung ein Geschäftskonzept entwickelt, das mit dem 1. Platz in Nordhessen, 3. Platz in Hessen und 23. Platz bundesweit ausgezeichnet wurde. In dem internetbasierten Wettbewerb hat es das JGS-Team auf hervorragende Weise geschafft seine Idee einer Karten-App, bei der das gesamte Portmonee, von Personalausweis über Bankkarten bis zur Krankenkassenkarte, auf dem Smartphone gespeichert und überall verwendet werden kann, in ein Unternehmenskonzept inklusive Businessplan und Marketingstrategie fachmännisch umzuwandeln und damit die Jury zu überzeugen. „Mutig und erfinderisch, teamfähig und fokussiert“ sind laut dem deutschen Gründerpreis die Teilnehmer des Wettbewerbs. Das JGS-Team erfüllt diese Beschreibung auf besondere Art und Weise. Damit liefert das Team einen Beweis dafür, dass man sich um die Gründungskultur in Deutschland keine Sorgen zu machen braucht. Die JGS-Schulgemeinde ist stolz auf ihre Gründer von morgen!


Text: Dr. Sanela Sivric-Pesa
zum Foto (von links nach rechts; Bild: privat/Fotojet): Hannes Thumser, Johannes Budde, Noah Baumann, Manuel Moderow, Dr. Sanela Sivric-Pesa, Leon Becker und Conner Janovsky)

 

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