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Jazzmusiker ließen das Publikum tanzen

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Ein mitreißendes Jazzkonzert lieferten die jungen Jazzmusikerinnen und -musiker der Heinrich-Schütz- und Jacob-Grimm-Schule dem Publikum, das am Ende in den Gängen tanzte und mit Standing Ovations die Leistung der Big Band sowie der verschiedenen Jazzformationen würdigte. Lesen Sie hier den HNA-Artikel zum Konzert:

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Jazz in der Schule: Hier kommt die Sonne Kassel

(HNA-Artikel vom 16.02.2019)In der voll besetzten Aula der Heinrich-Schütz-Schule (HSS) ging die Sonne auf. Nicht nur, weil der Beatles-Klassiker „Here Comes the Sun“ das Programm schmückte. Sondern auch, weil beim jährlichen Jazz-Event der HSS und Jacob-Grimm-Schule (JGS) junges Können angesagt war.
Gleich eingangs punktete die von Christian Hanf geleitete Mini-BigBand der HSS. Die blickte mit dem Disco-Evergreen von Earth, Wind & Fire auf den September, hatte auch „Hit The Road Jack“ auf Lager. „On The Road“ war die Band, wie Musiklehrer Bernd Trusheim sagte, am Tag nach dem Konzert. Denn da fuhr sie als regionale Vertreterin zum Treffen „Schulen in Hessen musizieren“ in Bad Arolsen.
DSC 0944Im Sommer war Grimms Jazz-Werkstatt auf dem Dach der Grimmwelt aufgetreten – als Vorgruppe der international bekannten Kasseler Band Triosence um den JGS-Absolventen Bernhard Schüler. Am Donnerstag zeigte die Jazz-Werkstatt mit eigenen Arrangements und Kompositionen erneut ihre Kreativität. Darunter ein feinsinniges Duo: Klangschön spielten Saxofonistin Nora Pluquett und Pianist Juri Wiege.
Improvisation ist ein wesentliches Element des Jazz. Das weiß das ebenso kreative Grimm-Tentett, eröffnete es doch mit einer souverän angelegten Gruppenimprovisation. Danach funky Groove – arrangiert von Schlagzeuger Julius Plewe und Posaunist Luis Pohl. In der zweiten Hälfte trumpfte die Big Band der beiden Schulen auf, mit Beatles-Songs, dem Jazz-Standard „I Can’t Give You Anything But Love“ und einem Stevie-Wonder-Block.
Als Gesangstalente überzeugten Anneli Küch, Sofia Meißner und Marvin Diegel. Es dirigierte Lisa Sommerfeld, bekannt als Jazzpianistin, der weitere Leiter Bernd Trusheim verstärkte die Trompeten. Eine kleinere Besetzung heizte mit „Lingus“ der US-Band Snarky Puppy ein – Ekstase am Keyboard inbegriffen. Jubel in der Aula, es wurde getanzt. Ein von Christian Hanf arrangiertes Funk-Medley sorgte für das mitreißende Finale. GEORG PEPL

Fotos: André Backhaus

 

 

 

 

 

 

 

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Erfolg beim Fußballturnier

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So erfolgreich wie lange nicht mehr!


Die Schulmannschaft der JGS hat sich beim diesjährigen Fußballturnier enorm gut präsentiert.

Mit Teamgeist, Beweglichkeit und hohem Kampfgeist haben sich die Jungs den 3. Platz gesichert. 

In der Vorbereitung auf das Turnier haben Consantin Suhr und Lorenz Gluth

schon vorher großen Einsatz gezeigt und einen neuen Trikotsatz organisiert:

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Foto: Katharina Kastmann (Betreuerin der Fußballmanschaft)

 

Demokratie stärken - Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung

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DSC 0749„Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ lautet das Motto der Ausstellung, die vergangenen Mittwoch durch einen Vortrag von Manuel Glittenberg im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung eröffnet wurde. Bei der Begrüßung wies die Aufgabenfeldleiterin II an der Jacob-Grimm-Schule (JGS), Kerstin Otto, darauf hin, dass es ein Anliegen der Schule war, die Ausstellung in die Räumlichkeiten der JGS zu holen, da Rechtsextremismus mittlerweile die Mitte der Gesellschaft betreffe und somit alle angehe. Daher hörte auch die gesamte Schulgemeinschaft in der Sporthalle der JGS dem Politikwissenschaftler und Soziologen zu, der zu Beginn zwei Fragen stellte: Was interessiert mich an dem Thema und worüber würde ich gern etwas erfahren? Nach einem Austausch des Publikums umriss Glittenberg das Problem des Rechtsextremismus einerseits als regionales und bundesweites Problem in Hessen und Deutschland, aber auch als globales Phänomen. Rechte Parteien säßen in allen Parlamenten Europas, gäben sich entweder als „Stimme der besorgten Bürger“ aus oder zeigten sich offen faschistisch. Dabei sei Migration das zentrale politische Thema. Geprägt seien diese Parteien zudem durch ein antipluralistisches Gesellschaftsverständnis sowie das homogene Kollektiv als Bezugspunkt. Sie beanspruchten ein „Wir“, dem sie dichotom die „da oben“ (als Regierungs- und Entscheidungsträger, Presse etc.) entgegensetzten.

DSC 0761In seinem Vortrag, der vom Offenen Kanal sowie dem Freien Radio Kassel aufgezeichnet wurde, ging der Referent der Friedrich-Ebert-Stiftung und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik immer wieder auf Beispiele wie AfD-Plakate bei der letzten Landtagswahl ein und forderte dazu auf, diese genau zu analysieren, um deren rassistische und patriarchalische Propaganda (hier bei der Thematisierung sexualisierter Gewalt) klar zu entlarven.
Auch bezog sich Glittenberg auf die historische Entwicklung des Rechtsextremismus, so sei nach dem Scheitern der NPD 1969 an der Fünf-Prozent-Hürde ein Strategiewechsel eingetreten, der zu einer „Modernisierung“ geführt habe: Es sei eine Verschiebung von biologistischen zu kulturalistischen Argumentationen zu beobachten sowie auf der einen Seite eine Entwicklung zum Terrorismus, auf der anderen Seite zu informellen Zusammenschlüssen. Letztere versuchten, Grenzen des eigenen Vorgehens auszutesten und rechtsradikale Haltungen durch Verschleierung dieser gesellschaftsfähig zu machen, um den Diskurs schleichend nach rechts zu verschieben. Als Problem sieht Glittenberg den Einfluss auf Alltagsthemen am Beispiel von Begriffen wie die „Flüchtlingswelle“, die bestimmte Bilder hervorrufen, oder die Themenwahl in Talkshows, wo Terror, Islam und Migration oft miteinander verbunden würden.
DSC 0835Abschließend ging der Referent auf mögliche Handlungsperspektiven ein. Rechtsextremismus sei ein gesamtgesellschaftliches Problem, daher müsse man sich auch in staatlichen Strukturen mit diesem auseinandersetzen, hier problematisiert er zum Beispiel die Verhüllungstaktik des Staates im NSU-Prozess. Man übersehe oft, dass eher die Täter im Fokus stehen, weniger die Betroffenen rechtsextremer Taten. In diesem Zusammenhang ruft er dazu auf, eher auf die Opfer zu schauen und was diese benötigen. Weitere demokratische Handlungsmöglichkeiten seien natürlich der Dialog mit klaren Argumenten und andere Deutungsangebote zu machen, sei dies nicht möglich, müsse man aber auch die Diskussion abbrechen können und keinen Raum für rechtsextreme Positionen zulassen. Wichtig sei, Akteure, Betroffene sowie Beteiligte zu betrachten und Betroffene nicht zum Problem zu machen, Taten nicht zu bagatellisieren.
DSC 0800In dem letzten Teil der Veranstaltung konnten die JGS-Schülerinnen und -Schüler Fragen stellen, weitere Verhaltensmöglichkeiten, auch in sozialen Medien, wurden hier unter anderem diskutiert. Gemeinsam wurden demokratische Handlungsoptionen erörtert, denn, so erklärt es auch die Friedrich-Ebert-Stiftung: „Die beste präventive Strategie gegen Rechtsextremismus ist die Stärkung der Demokratie“ und diese muss „fortwährend neu gelernt und erarbeitet werden“. Die Ausstellung, die zu Zivilcourage gegen eine Normalisierung rechter Einstellungen ermuntern möchte, ist noch bis Anfang März im dritten Lichthof während der Schulöffnungszeiten an der Jacob-Grimm-Schule zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Fotos: Lukas Joop, Johannes Wöllenstein

 

Gedenken an den Holocaust

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DSC 0745Am 27.01.1945 wurde das Arbeits- und Vernichtungslager Auschwitz durch die Soldaten der Roten Armee befreit. Anlässlich des internationalen Holocaustgedenktages beschäftigte sich auch dieses Jahr eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Jacob-Grimm-Schule während der Projektwoche mit dem Gedenken an den Holocaust – und fand wieder neue Perspektiven. Dieses Mal setzten sich die Jugendlichen vor allem mit unterschiedlichen Formen des Gedenkens auseinander und besuchten auch die Gedenkstätte Breitenau in Guxhagen, wo während der Zeit des Nationalsozialismus die Klosteranlage zu einem Konzentrationslager umgebaut wurde. Im KZ Breitenau wurden von 1940-45 etwa 8.300 Häftlinge gequält und gefoltert, ein großer Teil von ihnen wurde ermordet oder deportiert. Ihre individuelle Auseinandersetzung mit dem Thema brachten die Jugendlichen, die durch Stephanie Schulze und Thomas Wittwer unterstützt wurden, ihren Mitschülern und der gesamten Schulgemeinde in einer Gedenkveranstaltung zum Ende des ersten Halbjahres näher.
Dazu unterbrachen alle Schülerinnen und Schüler ihren Unterricht und versammelten sich im Foyer der JGS. Zitate von in Breitenau und Auschwitz Inhaftierten bildeten den Ausgangspunkt für das Nachdenken über den Holocaust. Danach beleuchteten die Projektteilnehmer aktuelle Tendenzen in der Vergangenheitspolitik und im gesellschaftlichen Umgang mit den Verbrechen der Nationalsozialisten. Dabei kamen auch kritische Stimmen in Bezug auf den europaweit erstarkenden Antisemitismus und Rechtspopulismus zu Wort.
Musikalisch wurde die Veranstaltung von Marlene Riechert (Oboe), Jan Luca Schmelzer (Klavier) und Adele Laurich (Geige), alle aus der Qualifikationsphase 1, begleitet, die zwei Auszüge aus „5 Stücke für 2 Violinen und Klavier“ von Dmitri Schostakowitsch vortrugen.
Mit einer Schweigeminute gedachten zum Abschluss alle gemeinsam der Opfer des Holocaust.

Mitwirkende Schülerinnen und Schüler:
Nikola Hold, Leia Kleinert, Anne-Sophie Patzig, Celina Proske, Fiona Quandel, Greta Schröder, Nico Siegmann, Magdalena-Johanna Sürig, Tom Yanis Heinz, Nelly Knobloch (Einführungsphase), Moritz Franz (Q1)

TExt: Annabelle Weyer/Thomas Wittwer

Fotos: Annabelle Weyer

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Winterwandern in der Projektwoche

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Eine Winterwanderung wie aus dem Fotobuch

Während der Projektwoche hielten sich nicht alle im Schulgebäude auf. Eine Gruppe erkundete auch die Landschaft rund um die Heimat der Brüder Grimm:

20190128 113248Eine Winterwanderung mit viel Schnee, Eiseskälte und schönem Blick auf die winterlichen Landschaften sollte es werden - und genau das ist es geworden!
Warm und dick eingepackt, mit allerlei Essen und Trinken im Gepäck brachen wir am Montag, den 28.01.2019 in der Frühe in Ahnatal zu einer Wanderung in Richtung Dörnberg auf, wobei einer unserer Wegbegleiter wegen einer Verspätung eine Sprinteinlage hinlegen musste. Ein vierstündiger Weg mitsamt rutschigen Steigungen, Gefällen und weiteren tückischen Hindernissen lag vor uns, doch als wir gegen Mittag im Dorf Dörnberg ankamen, waren wir überrascht, dass die Zeit doch so schnell verflogen war.
Auf unserem Weg überquerten wir unter anderem den gleichnamigen Dörnberg mitsamt seinem aufgrund eines Schneesturmes gesperrten Flugplatz. Hierbei genossen wir immer wieder den tollen Ausblick überhalb der Schneefallgrenze. Eine kurze Rast in einem kleinen Selbstbedienungs-Cafe ließ uns zwischendurch etwas auftauen. Auf unserem Weg trafen wir auf einen Fuchs, der aber schneller davongesprintet war, als wir unsere Kameras zücken konnten. Nach Hause ging es dann per Bus.

Am Dienstag trafen wir uns in Kaufungen. Diesmal war das Ziel Wellerode und die Sonne ließ sich auch blicken, somit hatten wir beste Wanderbedingungen. Auf unserem Weg über den ein oder anderen Umweg trafen wir unter anderem auf gesprächige Wanderer, die uns in eine Unterhaltung über die heutige Jugend verwickelten. Es dauerte nicht lange, da kamen wir auch schon nach unserem Weg über den sogenannten „Kassel-Steig“ in Wellerode an. 

Insgesamt war es ein sehr gelungenes Projekt und letztendlich auch so, wie die meisten es sich vorgestellt hatten. Unter der Leitung von Kai Söther, Simon Poetsch und Maurice Streit gab es auch wegen der guten Planung und der nötigen Spontaneität keine Probleme und wir können auf ein abwechslungsreiches Projekt an der frischen Luft in der Heimat der Brüder Grimm zurückblicken.

Text: Yannik Pape, Fotos: Kai Söther

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